Abtrünniger
Vorzüge · Übernatürlich
2 Punkte
Die Schwarze Hand: Handbuch der Tal’Mahe’Ra · S. 179
Seit ihrer Gründung haben die Nergali Baali Mitglieder anderer Clans davon überzeugt, sich ihren eigenen Reihen anzuschließen. Eingeweihte, die als Abtrünnige bekannt sind, werden zunächst von einem Baali-Nestmeister vollständig entleert. Dann entfernt er einem sterblichen Opfer das noch schlagende Herz, füllt es mit seinem eigenen Blut und vergräbt es in einem Becken aus geronnenem Blut im Inneren einer Opfergrube. Der Eingeweihte schwimmt durch die zergliederten Körper und dickflüssigen Überreste, um das Herz zu finden und zu essen. Auf diese Art und Weise machen die Nergali diejenigen, denen sie den Kuss gewähren, nicht zum Opfer. Ein zukünftiges Mitglied muss dies durch Stärke und Willen einfordern. Abtrünnige ersetzen jede clanseigene Disziplin durch Daimonion, erhalten im Gegenzug aber auch die Clansschwäche der Baali zusätzlich zu ihren generellen Clansschwächen. Abtrünnige können immer noch recht mühelos als Mitglieder ihres ehemaligen Clans durchgehen, aber jedes Kind, dem sie den Kuss gewähren, ist von einem normalen Baali zu unterscheiden. Darüber hinaus verfügt keines der Kinder mehr über die Clansdisziplinen oder Schwächen des ehemaligen Clans ihres Erzeugers, mit Ausnahme der Disziplinen, die auch den Baali eigen sind. Abtrünnige verlieren keine Stufe in den Disziplinen, die sie gegen Daimonion austauschen, aber höhere Stufen in dieser Disziplin werden zum Preis von clansfremden Disziplinen erworben. Baali können diesen Vorzug nicht wählen.