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Rituale

Weitere Zeremonien. Die Rituale der Blutmagie stehen am Ende der jeweiligen Blutmagie-Seite.

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Rituale

Gebet zu Ehren des Hl. Gustavs

Wissen der Clans · S. 261

Die antitribu der Ventrue halten die Disziplin Präsenz zwar für durchaus nützlich, aber eben auch angesichts ihres kriegerischen Erbes für unter ihrer Würde. Die Disziplin Auspex wird hingegen hoch geschätzt, weil man durch sie Erkenntnisse erlangen und Täuschungen durchblicken kann.

Dieser Ignobilis Ritus ermöglicht es einem antitribu der Ventrue, Präsenz durch Auspex als Clandisziplin zu ersetzen. Dazu muss der Ritus von einer Gruppe antitribu der Ventrue vollzogen werden, die gemeinsam an der Vaulderie teilnehmen. Währenddessen tragen die antitribu zeremonielle Rüstungen und singen Gebete zu Ehren des Hl. Gustav Mallenhaus, dem Begründer der Inquisition des Sabbats. Der Spieler eines Kreuzritters, der noch keine Punkte auf Präsenz hat, darf einen Wurf auf Intelligenz + Okkultismus (Schwierigkeit 7) machen. Ist der Wurf erfolgreich, kann er die Clansdisziplin Präsenz durch Auspex ersetzen. Bei 5 oder mehr Erfolgen kann ihm der Erzähler zusätzlich den Vorzug „Vom hl. Gustav gesegnet“ verleihen. Ein Charakter, der bereits begonnen hat, Präsenz zu erlernen, kann diesen Ritus dennoch ausführen. Bei einem Erfolg darf er allerdings nicht einfach seine Punkte auf Präsenz in Punkte auf Auspex umwandeln. Stattdessen wird Präsenz zu einer clansfremden Disziplin. Während er Punkte in Präsenz vorher zu geringerem Preis erwerben konnte, kostet ihn das nun also mehr, und er muss für bereits erworbene Punkte nachträglich die Differenz an Erfahrungspunkten zahlen.

Ritual der Zwei Bäume

Die Schwarze Hand: Handbuch der Tal’Mahe’Ra · S. 73

Alle Bahari innerhalb der Schwarzen Hand praktizieren die eine oder andere Form des Rituals der Zwei Bäume. Die Zeremonie wurde nach den Bäumen des Lebens und der Erkenntnis benannt, von denen Lilith aß und deren Samen sie aufbewahrt hat, und sie demonstriert die Hingabe eines Gläubigen an die Gnosis durch Leiden. Manche Sekten verwenden ein standardisiertes Ritual für alle Neuankömmlinge, während andere das Ritual auf jeden Akolythen zuschneiden, aber sie alle haben etwas gemeinsam: die Art der Qual, die die Leute selbst über den Punkt hinausbringt, an dem sie sich in ihre Psyche zurückziehen können, weil ihre Intensität, ihre Fremdartigkeit und ihr äußerst persönlicher Charakter sie dazu zwingt, sich ihr zu stellen, eine Lektion daraus zu lernen und sie wieder fortfließen zu lassen. Tatsächlich ist es einfacher, diese Qual in Kainskindern hervorzurufen als in Sethskindern, weil das Tier es anzeigt, wenn Grenzen überschritten wurden, und der Fluch der Elohim (Bahari vermeiden es, die Bezeichnung „Fluch Kains“ zu verwenden) macht es möglich, dass Feuer und Sonne den Körper stimulieren können.

System: Viele Bahari gehen verwandelt aber letztendlich unversehrt aus dem Ritual hervor. Einige wenige behalten allerdings durch die Erfahrung dauerhafte Narben in Form von körperlichen oder geistigen Schwächen zurück, die von körperlichen oder geistigen oder übernatürlichen Vorzügen von gleichem Wert ausgeglichen werden. Die geringfügige Magie, die dem Ritual innewohnt, macht es möglich, dass bestimmte Verletzungen, die eigentlich durch die Veranlagung eines Vampirs getilgt werden würden, bestehen bleiben, weil ihre Qualen das mystische Selbst der Ba’ham verändern.

Beispielhafte Schwächen: Zucken, Entstellt, Einäugigkeit, Offene Wunde, Lähmung, Leichenfleisch, Blindheit, Albträume, Phobie, Rache, Erschaffungstrauma

Beispielhafte Vorzüge: Schläger, Draufgänger, Gesunder Menschenverstand, Innenschau, Eiserner Wille, Magieresistenz, Orakel, Neun Leben.

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