Memento Mori
Nekromantie · Nekromantie
Vampire: Das Dunkle Zeitalter - Jubiläumsausgabe · S. 295
Stufe 2
Dieses Ritual plagt ein Ziel mit schrecklichen Visionen seines eigenen Endes. Um es durchzuführen, nimmt sich eine Nekromantin etwas Persönliches von einem Ziel. Dies mag etwas von seinen Körperflüssigkeiten sein, ein Haar oder ein oft genutzter Gegenstand aus seinem Besitz. Die Zelebrantin muss ein Grab von mindestens 2 m Tiefe und nicht weniger als 1 m Breite ausheben. Sie kann übernatürliche Mittel einsetzen, um sich dies zu erleichtern, etwa Stärke oder Gestaltwandel, doch sie muss das Werk ohne fremde Hilfe vollbringen. Wenn sie, was immer sie vom Opfer besitzt, vergraben hat, entfaltet das Ritual seine Wirkung.
Das Ziel wird für einen Zeitraum von 1 Woche von periodischen, schrecklichen Visionen seines eigenen Todes geplagt. Jedes Mal, wenn das Opfer eine solche Vision hat, muss es auf Mut würfeln (Schwierigkeit 7). Wenn es scheitert, kann es keine andere Handlung unternehmen, als sich in Entsetzen zusammenzukauern, bis die Vision vorbei ist.