Bewahrung des Blutroten Herzens
Thaumaturgie · Thaumaturgie
Blutriten · S. 27–28
Stufe 4
Loyalität ist ein außerordentlich seltenes Gut und vielleicht sind gerade deshalb so viele bereit, andere ihres freien Willens zu berauben, um sich diese zu sichern. Blutsbande sind für Ahnen eines der ältesten Mittel zur Kontrolle und zur Sicherung der Loyalität in der Gesellschaft der Vampire. Die Anarchen wenden nun viele der Taktiken an, die einst die Werkzeuge ihrer Unterdrücker waren. Der Sabbat hat sich in der eigenen, gemeinsamen Vaulderie sogar das zu eigen gemacht, was sie einst so sehr fürchteten. Agenten der Camarilla müssen häufig ihre Loyalität verschleiern, wenn sie verdeckt für den Elfenbeinturm auf Anarchen- oder Sabbatgebiet ermitteln und ein Beweis für Loyalität ist dort häufig gleichzusetzen mit dem allgemeinen Teilen von Blut.
Der Clan der Tremere hat dieses Ritual entwickelt, um Archonten und Sheriffs vor Blutsbanden und der Vaulderie zu schützen, selbst wenn es nur temporär wirkt.
System: Der Thaumaturg muss mit einem Blutpunkt die Stirn seines Zieles salben und ihm dann einen vorbereiteten Kelch mit einem Tropfen Quecksilber überreichen. Das Ziel trinkt das Metall und erleidet einen Punkt schwerheilbaren Schaden in seinen inneren Organen, während das Quecksilber in seinem Inneren eine magische Barriere erschafft. Danach ist das Ziel für einen Tag pro Erfolg beim Aktivierungswurf magisch gegen Effekte des Blutsbandes und der Vaulderie geschützt (einschließlich gegen das Mal des Verräters für einige Tremere Antitribu). Dieser Schutz fordert einen drastischen Preis. Zusätzlich zum schwerheilbaren Schaden wird das Ziel nicht von Blut genährt, ohne aus freien Stücken die Wirkung des Rituals zu beenden.