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Pochtlis Ritual

Nekromantie · Nekromantie

Vampire: Die Maskerade Jubiläumsausgabe · S. 177

Stufe 2

Dieses Ritual kann man nicht eigenständig wirken, man muss es mit einem anderen nekromantischen Ritual oder der stark ritualisierten Anwendung eines nekromantischen Pfades verbinden. Zwei oder mehr Kainskinder fixieren ein sterbliches Gefäß und ritzen blasphemische ägyptische Hieroglyphen oder aztekische Symbole in sein Fleisch. Dann trinken sie aus diesen Blessuren. Jeder beteiligte Nekromant muss ein eigenes Zeichen schneiden und darf nur aus dieser Wunde trinken. Danach profitiert die nekromantische Kraft, die die Kainskinder einsetzen wollen, vom Wissen aller Teilnehmer. Dieses Ritual gestattet es den Nekromanten, todesmagische Effekte von furchterregendem Ausmaß zu erzeugen.

Der Spieler würfelt normal, um das Ritual zu aktivieren. Wenn der Wurf erfolgreich ist, dürfen die Kainskinder, die an dem Ritual teilgenommen haben, bei dem Pfad oder dem Ritual, das durch Pochtlis Ritual verstärkt werden soll, zusammenarbeiten. Die Spieler dürfen ihre Erfolge addieren. Es gilt jedoch zu beachten, dass für die primäre nekromantische Anwendung extra gewürfelt werden muss und nicht nur die Erfolge, sondern auch die Fehlschläge der Gruppe addiert werden. Außerdem müssen alle Kainskinder, die am Ritual teilnehmen, sowohl Pochtlis Ritual als auch das Ritual oder den Pfad beherrschen, den die Gruppe einsetzen will.

Der Nachteil dieses Rituals besteht darin, dass ein Patzer eines mitwirkenden Spielers die Erfolge der ganzen Gruppe zunichtemacht und einen fürchterlichen Fehlschlag des Rituals bedingt.