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Glöckchen des ungesehenen Geistes

Thaumaturgie · Thaumaturgie

Blutriten · S. 23–24

Stufe 1

Während des aufkommenden Konflikts zwischen der Camarilla und den Giovanni war die größte Gefahr für den Elfenbeinturm die Fähigkeit der Nekromanten, ungestraft ihre Gegner ausspionieren zu können. Der Clan der Tremere ersann ein Ritual, das ihnen die Entdeckung von Geistern, Seelen und dämonischen Wesen erlaubte.

Der Thaumaturg muss drei Eheringe toter Frauen sammeln und sie zu einem Glöckchen verschmelzen. Dabei muss er die Glocke eine Nacht lang besingen und den Namen jeder Braut ein Mal pro Stunde nennen. Wenn die Glocke abgekühlt ist, prägt sich die Erinnerung an das Ritual in das Metall ein.

Wenn sie nun in einem Raum aufgehängt wird, warnt die Glocke mit einem harmonischen Läuten sanft vor der Anwesenheit von Geistern, Seelen oder Dämonen. Jeder, der das mystische Wesen der Glocke versteht und ihren Klang hören kann, erfährt von dieser Warnung. Das thaumaturgische

Schmuckstück hält für ein Jahr, ehe es neu verzaubert werden muss.

System: Sobald das Glöckchen verzaubert wurde, klingelt es ein Mal, sobald sich ein ungesehener Geist, eine Seele oder etwas dämonisches innerhalb von zehn Metern (dreizehn Fuß) seiner physischen Präsenz befindet. Das Glöckchen ist so verzaubert, dass es nur auf diese Weise erklingen kann und es bleibt selbst bei starkem Wind oder manueller Erschütterung stumm. Es liegt im Ermessen des Erzählers, ob einige Kräfte die Wahrnehmung der Glocke für bestimmte Wesen blockieren können.