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Schreie der Verdammten

Nekromantie · Nekromantie

Vampire: Das Dunkle Zeitalter - Jubiläumsausgabe · S. 296

Stufe 3

Dieses Ritual versiegelt einen Ort gegen Lauschversuche mittels übernatürlicher oder profaner Mittel. Der Nekromant zieht eine Linie aus Asche auf dem Boden. Solange diese Linie ungebrochen bleibt, kann niemand außerhalb der Linie hören, was auf der Innenseite vor sich geht. Das einzige, was ein Möchtegernlauscher hört, sind leise Echos der Unterwelt wie unter Ruf der hungrigen Toten beschrieben (s. S. 294). Wenn ein Zuhörer übernatürliche Mittel wie etwa Auspex benutzt, kann er Wahrnehmung + Okkultismus (Schwierigkeit 7) gegen die vom Zelebranten erzielten Erfolge würfeln. Wenn er auf diesem Wurf patzt, wird er für den Rest der Nacht taub.

Vampire: Die Maskerade Jubiläumsausgabe · S. 178

Stufe 3

Dieses Ritual ähnelt insofern dem Ruf der hungrigen Toten (s. S. 175), als es die Klänge der Unterwelt in der stofflichen Welt vernehmbar macht. Doch es wirkt auf einen bestimmten Bereich und dient dazu, einen Raum gegen Lauscher abzuschotten. Im Laufe einer halben Stunde zieht der Nekromant eine Linie aus Asche aus einem Krematorium an den Wänden des Raums entlang (diese kann über Türrahmen verlaufen, damit man den Raum betreten oder verlassen kann). Für den Rest der Nacht muss jeder Versuch, Ereignisse im Raum mitzubekommen, sei es auf einfache (ein Glas an der Wand), elektronische (Richtmikrofon) oder mystische (geschärfte Sinne) Weise, mehr Erfolge bei einem Wurf auf Wahrnehmung + Okkultismus (Schwierigkeit 7) erzielen, als der Anwender hatte. Gelingt das nicht, hört der Lauscher ein geisterhaftes Klagen, Stöhnen und das Heulen des Windes; ein Patzer lässt ihn für den Rest der Nacht ertauben.