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Blick des Wächters

Thaumaturgie · Assamiten-Hexerei

Das dunkle Zeitalter – Kompendium · S. 84

Stufe 3

Der Vampir findet einen „vieräugigen“ Hund (z. B. einen mit Flecken über den Augen) und geht mit ihm über eine Stunde oder länger eine Bindung ein. Dann tötet er das Tier und positioniert seinen Kopf so, dass er seinen Ruheplatz überblicken kann. Der Geist des Hundes wacht nun über seinen Schlaf und weckt den Hexer auf, wenn er in Gefahr ist. Der Vampir bleibt so lange wach, bis er die unmittelbare Bedrohung beseitigt hat, obwohl er immer noch keinen Würfelpool über seinem Wegewert haben kann.

Voraussetzungen: Die Zoroastrier haben ihre eigenen Dur-an-Ki Rituale. Jeder Assamit kann diese theoretisch lernen, ebenso wie jeder Nicht-Assamitenhexer auf dem Weg von Zarathustra (da ihr gemeinsamer Glaube die normalen Bande der Blutmagie übergeht). Beide benötigen allerdings einen zoroastrischen Assamiten als Lehrer. Vampire bleiben durch ihre eigene Verdammnis Angra Mainyu verbunden, und viele ihrer Rituale verlangen nach einem Opfer, um als Fokus für Ahura Mazda zu dienen. Die Zoroastrier auf dem Weg von Ahura Mazda verabscheuen das und führen alle Opfer sauber durch, ohne Angst oder Schmerzen zu verursachen. Selbst jene auf dem Weg von Angra Mainyu verletzen ihre Opfer nicht unnötig, da Tieren Schaden zuzufügen unter ihrer Würde ist. Der Hexer darf alle Rituale auf sich selbst oder einen anderen Begünstigten durchführen.