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Stein der Verachtung

Riten · Riten

W20 · Grundregelwerk · S. 216

Garou · Stufe 2

Stufe 2 Der Stein der Verachtung ist ein Stein, dem bösartige spirituelle Entsprechungen der Schande, des Leids und dergleichen anhaften. Manche Septen haben einen permanenten Stein der Verachtung, vor den ihre Übeltäter geschleppt werden, doch die meisten laden nur einen kleinen Stein mit solchen Energien auf. Dieser Stein wird, beginnend mit dem Ritenmeister, von einem Garou zum nächsten weitergereicht. Der verachtete Garou wird von seinen Septenkameraden dazu gezwungen, dabeizusitzen und zuzusehen. Jeder Garou, der den Stein bekommt, ritzt oder malt ein Symbol des Spotts oder der Schande auf seine Oberfläche, während er eine lächerliche oder peinliche Geschichte über das gesetzwidrige Verhalten oder andere Schwächen des Verachteten erzählt. Mondtänzer erzählen besonders kreative Geschichten. Dieser Ritus dauert oft die ganze Nacht, wobei die Geschichten immer unglaubwürdiger und erniedrigender werden. Mit dem Ende der Nacht endet auch die Strafe, obwohl die besten Geschichten oft noch eine Weile hinter dem Rücken des Übeltäters im Flüsterton weitererzählt werden. Derartiges Verhalten lässt den Garou einiges an Ruf verlieren. System: Standardwurf. Der bestrafte Garou verliert für gewöhnlich acht Punkte Ehre und zwei Punkte Weisheit.