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Ringe wie Ketten

Thaumaturgie · Setitenhexerei

Setitenhexerei
Blutriten · S. 84

Stufe 3

Viele alte Zivilisationen sprachen dem Türkis eine prophylaktische Wirkung in der Natur zu, wodurch er alle schützte, die ihn trugen. Indem er diesen Glauben pervertiert, kann der Setiten-Hexer Schmuck herstellen, der aktiv das Gegenteil bewirkt. Der Hexer nimmt ein großes Stück eines Türkises und badet ihn über einen gesamten Mondmonat in einem Punkt seines Blutes. Am Ende dieser Zeit bekommt der Stein die Farbe von rotem Jaspis. Dann schneidet er den Stein in zwei Teile und arbeitet jedes Stück in ein separates Stück Schmuck ein, wobei der den Namen des beabsichtigten Ziels in beide Steine graviert. Es kann sich hierbei um jegliche Art von Schmuck handeln, nicht nur Ringe, wie der Name des Rituals implizieren könnte, obwohl diese am häufigsten hiermit hergestellt werden. Ein Schmuckstück erhält das beabsichtigte Ziel, das andere verbleibt beim Hexer.

System: Solange der Hexer und der Empfänger den Schmuck tragen, erfährt der Hexer automatisch, wenn das Ziel das nächste Mal ein Suchtmittel zu sich nimmt (Drogen, Alkohol, Vitae, etc.) und der Hexer kann entscheiden, ob sie beide automatisch süchtig nach besagter Substanz werden sollen. Nach diesem ersten Auslöser verliert das Ritual seine Wirkung, egal ob der Hexer es aktiviert oder nicht. Dies bietet dem Setiten-Hexer einen enormen Einfluss über das Ziel, da er somit ein neues Laster schafft, das ausgenutzt werden kann.