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Wiegenlied

Thaumaturgie · Die Segen der Großen Dunklen Mutter

Die Schwarze Hand: Handbuch der Tal’Mahe’Ra · S. 86

Stufe 1

Die Ashipu bringt eine Beschwörung hervor, die ihr die Beschaffenheit jedes Paktes, Bandes oder spiritueller Verbindungen zu anderen Wesen innerhalb der Hörweite ihrer Stimme offenbart. Diese Bindungen sehen für jede Ashipu, die das Wiegenlied verwendet, anders aus. Dies hängt stark von ihrem bevorzugten sensorischen Reiz ab. Manche nehmen die Bindungen als Fäden aus Licht wahr, die um andere gewickelt sind und in Farben pulsieren, die ihre Beschaffenheit definieren. Andere hören sie in Form eines reichhaltigen und komplexen Liedes, dessen innere Melodien, Harmonien, Tempo und Takt die gewünschte Information enthalten. Auch wenn die Beschwörung sich besonders zum gesungenen Vortragen eignet, kann sie ebenso gut einfach gesprochen, unter Verwendung der richtigen Töne gepfiffen oder ganz ohne Worte auf einem Musikinstrument gespielt werden, wie ein Klanggedicht. Eine Verstärkung mithilfe elektronischer Hilfsmittel kann und wird ihre Reichweite erhöhen.

System: Die Ashipu singt ihr Wiegenlied, wendet einen Blutpunkt auf und würfelt auf Wahrnehmung + Okkultismus (die Schwierigkeit entspricht dem höchsten aktuellen Willenskraftwert der einzelnen Personen in der Gruppe oder dem aktuellen Willenskraftwert der Einzelperson, sofern nur ein einzelnes Ziel beeinflusst werden soll). Gelingt der Wurf, führt das Lied dazu, dass sämtliche infernalen Pakte, spirituellen Pakte und freiwillig oder unfreiwillig eingegangenen Bindungen jeglicher Art (darunter auch das Blutsband) auf irgendeine Art und Weise für die Wirkende „sichtbar“ werden.