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Blutstein

Thaumaturgie · Thaumaturgie

Blutriten · S. 147–148

Stufe 2

Der Blutstein ist ein kleiner Stein, der über eine analog-magische Verbindung mit dem Thaumaturgen verfügt, der ihn geschaffen hat, sodass dieser stets weiß, in welcher Richtung und groben Entfernung sich das Objekt befindet. Während der vielen Kriege des Dunklen Zeitalters wurde dieses Ritual gerne von den Tremere genutzt, da das Wissen um die Position von Truppen, Boten und Eigentum ihnen einen enormen taktischen Vorteil bieten konnte. Mit dem Fortschreiten der Technologie und der Erfindung der Satellitenkommunikation und von GPS-Systemen, geriet der Blutstein in Vergessenheit. Dennoch haben konservative Thaumaturgen wieder zu dieser alten Methode zurückgefunden, um ihre Verbündeten auszumachen, während sie etwas über Angst vor „Hackern“ oder „Technomanten“ murmeln.

Um einen Blutstein zu erschaffen, legt der Thaumaturg einen kleinen Stein in ein Gefäß mit drei Blutpunkten einer beliebigen Quelle. (Das Blut muss nicht menschlich sein.) Über drei Nächte hinweg muss er jeweils ein Mal pro Nacht die entsprechende Anrufung über dem Gefäß rezitieren. Der Blutstein nimmt langsam einen Blutpunkt pro Nacht auf und die Flüssigkeit wird immer klarer, bis sie in der

dritten Nacht durchsichtig wie Wasser wird. Der Thaumaturg verfügt in dieser Zeit über eine mystische Verbindung zum Stein und kennt zu jeder Zeit seine ungefähre Position.

System: Der Thaumaturg kann seiner permanenten Willenskraft entsprechend viele Blutsteine erschaffen. Er kennt instinktiv die genaue Richtung und die grobe Entfernung zwischen sich und dem Stein. Wenn ein Blutstein verdunkelt oder magisch versteckt wird, kann der Anwender seiner Spur folgen, bis er seine grobe Position erreicht. Dort angekommen, verschwimmt die Verbindung und er kann den Blutstein nicht länger fühlen. Wird ein Blutstein zerstört, verliert er sofort die Verbindung zum Thaumaturgen, häufig in Verbindung mit einer schmerzhaften Rückkopplung (ablenkend, aber ohne Schaden).