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Schales Blut

Thaumaturgie · Thaumaturgie

Blutriten · S. 152

Stufe 4

Innerhalb des umfangreichen Arsenals mystischer Kräfte der Kainskinder, ist die vielleicht wichtigste die Fähigkeit die, Blut einzusetzen, um Wunden zu heilen, die Sterbliche ins Wanken bringen oder gar töten würden. Kainskinder können schnell Wunden von Abschürfungen, Fleischwunden und selbst den Verlust von Gliedmaßen flicken und heilen. Mit diesem Ritual kann der Thaumaturg einen Tropfen seines Blutes transmutieren und es damit in ein magisches Gift verwandeln, das eine Zeit lang die Fähigkeiten des Opfers blockiert, seine Vitae zum Heilen zu verwenden. Ehe der Thaumaturg Schales Blut wirkt, muss er einen kleinen

Schluck mit Laudanum angereichertes Blut trinken und anschließend zwanzig Minuten meditieren. Am Ende muss er einen Tropfen Blut in seiner Handfläche verreiben. Das nächste Kainskind, das der Anwender vor Sonnenaufgang berührt, erleidet den Effekt.

System: Schales Blut erschafft ein Kontaktgift, das nur ein Mal benutzt werden kann, ehe es unwirksam wird. Wenn das Gift bis zum Ende der Nacht nicht verwendet wurde, verpufft die Kraft und das Gift wird nutzlos. Der Thaumaturg muss das magische Gift auf seine eigene Haut auftragen (er selbst ist immun dagegen) und anschließend das beabsichtigte Ziel berühren. Der Erzähler kann einen Wurf verlangen, um das Opfer zu berühren, abhängig von den Umständen.

Bei Hautkontakt verhindert Schales Blut zeitweise die Fähigkeit des Ziels zu heilen, obwohl es sich dessen vielleicht gar nicht bewusst ist, bis es sein Blut aktiv dafür einsetzt. Opfer können einen Punkt Willenskraft aufwenden, um diesen Effekt für eine Runde zu ignorieren. Klingt die Wirkung des Rituals ab, können alle Wunden entsprechend ihrer Art wieder normal geheilt werden. Jeder Erfolg verlängert die Auswirkungen des Giftes um eine weitere Nacht. Die Auswirkungen dieses magischen Giftes können durch Reinheit des Fleisches behoben werden (V20, S. 225).