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Translokation des Gefäßes

Thaumaturgie · Thaumaturgie

Blutriten · S. 27

Stufe 3

Es gibt Legenden über mächtige Zauberer, die mit einer Beschwörung und ausladenden Gesten Gegenstände großer Macht herbeizaubern können. Man erzählt sich in Gerüchten, dass dieses Ritual auf Etrius während der Belagerung von Ceoris zurückgeht, als der gesamte Clan innerhalb kürzester Zeit bewaffnet werden musste. Dieses Ritual erlaubt es dem Thaumaturgen, mittels seiner Vitae eine magische Verbindung zwischen sich und einem besonders vorbereiteten Gefäß zu knüpfen. Indem er den Namen des entsprechenden Gegenstandes ausspricht, kann der Beschwörer das Gefäß mit einem schimmernden, schwarzen Lichtblitz direkt in seine Hand teleportieren.

System: Für Translokation des Gefäßes muss der Thaumaturg ein Gefäß auswählen und es mit seiner Vitae in Einklang bringen. Der Gegenstand muss klein genug sein, dass der Thaumaturg ihn mit einer Hand anheben kann. Zum Beispiel könnte es sich dabei um ein Skalpell, einen Gehstock, eine Handtasche, einen Beutel oder einen Zauberstab handeln. Als nächstes muss er das Gefäß für eine Nacht in einen Blutpunkt legen. Das Objekt wird die Vitae langsam aufnehmen und ein analog-magisches Band zwischen dem Gefäß und dem Thaumaturgen erstellen. Der Anwender kann das Band jederzeit durchtrennen, indem er einen Punkt Willenskraft einsetzt oder wenn das Gefäß zerbrochen wird.

Wenn der Hexer das Gefäß zur Translokation vorbereiten möchte, zeichnet er einen Schutzkreis mit einer Mischung aus reinem Salz und einem Blutpunkt auf den Boden. Der Kreis muss groß genug sein, um das Gefäß komplett zu umgeben. Sobald das Gefäß in den Schutzkreis gelegt wurde, kann der Thaumaturg es überall auf der Welt herbeirufen, indem er es einfach benennt. Der Anwender muss seine Hand ausstrecken, eine Beschwörung mit dem Namen des Objektes aussprechen und es erscheint in seiner Hand.