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Hexenauge

Nekromantie · Nekromantie

Vampire: Das Dunkle Zeitalter - Jubiläumsausgabe · S. 295

Stufe 2

Indem sie ein verzaubertes Auge der Leiche einer ruhelosen Seele in ihre eigene Augenhöhle einpflanzt, kann die Nekromantin permanent die Fähigkeit Todessicht erlangen (s. S. 405). Das Ritual ist kompliziert und erfordert einen ganzen Abend. Um Mitternacht schneidet die Zelebrantin sich ihr eigenes Auge heraus und tut dies dann auch mit dem des Leichnams. Dann platziert sie das Auge der Leiche in ihrer eigenen Augenhöhle und ihr Auge in der der Leiche. Vampirische Heilung erfolgt auf der Stelle und versiegelt das Auge des Toten in ihrer Augenhöhle. Das Auge selbst heilt jedoch nicht. Es bleibt unbewegt und verrottet im Gesicht der Nekromantin, was ihr Erscheinungsbild um 1 senkt, wenn das Auge sichtbar ist. Selbst ein frisch entnommenes Auge wird sich trüben und in Stunden verfallen. Dies erhöht die Schwierigkeit von Wahrnehmungswürfen, bei denen es um profane Sicht geht, um 1. Da das Auge nicht länger ein richtiges Fenster in die Seele der Nekromantin ist, erhöht das Hexenauge jedoch die Schwierigkeit aller Disziplinen, die Blickkontakt erfordern, um 1. Das Hexenauge kann das Unleben der Vampirin auf übernatürlicher Ebene verkomplizieren. Der Geist, dessen Körper durch das Ritual geschändet wird, weiß dies auf der Stelle und wird wahrscheinlich von den Taten der Nekromantin nicht begeistert sind. Selbst wenn die Nekromantin das Ritual erfolgreich abschließt, bleibt der Geist auf übernatürliche Weise mit dem Hexenauge verbunden, was dafür sorgt, dass er alle magischen Würfe gegen die Nekromantin mit -1 auf die Schwierigkeit ablegt.