Bereitung des Gefäßes der Übertragung
Thaumaturgie · Thaumaturgie
Vampire: Die Maskerade Jubiläumsausgabe · S. 223
Stufe 1
Dieses Ritual verzaubert ein Gefäß, das sich fürderhin selbsttätig mit dem Blut jedes lebenden oder unlebenden Wesens füllt, das es in Händen hält. Dabei ersetzt das Gefäß die entnommene Blutmenge durch eine gleiche Menge, die sich vorher in ihm befand. Bei dem Ritual wird das Gefäß (das in der Größe zwischen einer kleinen Tasse und einem Vier-Liter-Krug liegen muss) gefüllt mit dem Blut des Anwenders versiegelt und mit dem hermetischen Siegel versehen, das das Ritual auslöst. Sobald eine Person das Behältnis mit der bloßen Haut berührt, bekommt sie eine leichte Gänsehaut, empfindet aber sonst kein Unbehagen. Der Behälter setzt den Austausch des Blutes, das er enthält, fort, bis jemand ihn öffnet. Die zwei häufigsten Verwendungen dieses Rituals sind, erstens heimlich ein Blutsband zu schaffen und zweitens eine Probe des Blutes der Zielperson für ein Ritual oder experimentelle Zwecke zu erhalten.
System: Die Durchführung dieses Rituals dauert 3 Stunden (-15 Minuten pro Erfolg beim Aktivierungswurf) und kostet 1 Blutpunkt (wenn auch nicht notwendigerweise das Blut des Anwenders), der im Behälter eingeschlossen wird. Das Ritualgefäß tauscht nur Blut zwischen sich und einer Zielperson aus, wenn es mit bloßen Händen berührt wird – selbst dünne Baumwollhandschuhe verhindern, dass es sich aktiviert.
Personen, die mindestens Okkultismus 4 haben, erkennen bei 2 Erfolgen bei einem Wurf auf Intelligenz + Okkultismus (Schwierigkeit 8) das hermetische Siegel.