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Gurahl

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95 Einträge · Seite 4 von 4

Gaben · Ursus

Süßer Racheschwarm

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Ursus · Stufe 4

Wie die Knochenbeißer-Gabe: Verseuchen.

W20 · Grundregelwerk, S. 180: Der Knochenbeißer beschwört eine Horde Ungeziefer, um in ein Bauwerk einzufallen, das nicht größer sein darf als ein geräumiges Gebäude. Die Gabe ruft jede Art Ungeziefer herbei, die in dem jeweiligen Gebiet verbreitet ist, was normalerweise für allerlei Insekten, Schnecken und Nagetiere zutrifft. Die Kreaturen werden nicht hirnlos Menschen angreifen, sondern sich artgerecht verhalten, was oft bedeutet, sich in dunkle Ecken zu flüchten und sich dort zu verstecken. Jeder Ungeziefergeist kann diese Gabe lehren. System: Der Spieler setzt einen Gnosispunkt ein und würfelt Manipulation + Tierkunde (Schwierigkeit 7). Ein Erfolg bewirkt einen sofortigen Anruf beim Kammerjäger, während fünf Erfolge das Gebäude völlig mit Ungeziefer überschwemmen und es für eine ganze Weile unbewohnbar machen.

Wetterbeobachtung

W20 · Die Fera · S. 108

Gurahl · Ursus · Stufe 2

Der Gurahl kann das Wetter ohne irgendwelche Vorkenntnisse exakt vorhersagen. Ein Bären-Geist lehrt diese Gabe. System: Der Gurahl erhält dauerhaft fünf zusätzliche Würfel auf Überleben-Würfe, um das Wetter vorherzusagen.

Zuflucht der Erde

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Ursus · Stufe 3

Der Gurahl benutzt die Landschaft vor Ort als sicheres Versteck. Solange sich der Gurahl nicht mehr als einen Meter pro Runde bewegt und keine plötzlichen Handlungen durchführt, bleibt er verborgen. Diese Gabe wird von vielen Geistern von Beutetieren gelehrt, die sich auf Tarnung verlassen. System: Der Spieler gibt einen Punkt Gnosis aus und würfelt Geschick + Heimlichkeit (Schwierigkeit 4). Diese Gabe funktioniert nicht, wenn keine Deckung zur Verfügung steht.

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Gaben · Uzmati

Bedrohen

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 2

Die Gurahl steht aufrecht und brüllt, was ihre Feinde vor Furcht in die Flucht schlägt. Ein Bären-Geist lehrt diese Gabe. System: Die Spielerin gibt einen Punkt Zorn aus und würfelt Charisma + Einschüchtern (die Schwierigkeit entspricht der Willenskraft des Ziels + 2, maximal 9). Drei oder mehr Erfolge lassen das Opfer vor Furcht für (Ehre) Runden fliehen; weniger erzeugen lediglich Furcht und damit einen Malus von 1 auf alle Handlungen für dieselbe Dauer.

Das Kommen des Todesbären Aufschieben

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 4

Die Gurahl oder ein ausgewählter Schutzbefohlener kann ein heldenhaftes Maß an Schaden erleiden ohne zu sterben. Ein Kakerlaken-Geist lehrt diese Gabe. System: Die Spielerin gibt einen Punkt Gnosis aus und würfelt Geistesschärfe + (Okkultismus oder Medizin) mit Schwierigkeit 6. Jeder Erfolg verleiht dem Ziel eine zusätzliche „Außer Gefecht“-Gesundheitsstufe für den Rest der Szene. Die Gurahl kann diese Gabe nicht auf sich selbst anwenden, wenn sie bereits Außer Gefecht ist.

Erdenkraft

W20 · Die Fera · S. 110

Gurahl · Uzmati · Stufe 4

Wie die Nachfahren des Fenris-Gabe: Fels in der Brandung.

W20 · Grundregelwerk, S. 182: Der Nachfahre kanalisiert die Stärke der Mutter Gaia und wird so eins mit der Erde, auf der er steht. Während der Wirkungsdauer der Gabe darf sich der Garou nicht zurückziehen, sich nicht einmal von der Stelle bewegen, aber die Macht Gaias gewährt ihm große Kräfte. Ein Erdelementar lehrt diese Gabe. System: Der Spieler würfelt Willenskraft (Schwierigkeit 8). Jeder Erfolg bedeutet einen zusätzlichen Würfel bei allen körperlichen Würfelvorräten. Außerdem kann der Garou nicht überrascht werden, denn alle Angriffe werden behandelt, als kämen sie direkt von vorn.

Mangis Starke Arme

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 2

Die Gurahl quetscht mit dieser Gabe das Leben aus ihrem Gegner heraus. Ein Bären-Geist oder Todes-Geist lehrt sie. System: Die Gurahl verbringt eine Handlung mit Konzentration. Dann gibt die Spielerin einen Punkt Zorn aus und würfelt Körperkraft + Instinkt. Jeder Erfolg fügt dem Schaden ihres nächsten erfolgreichen Ringkampfangriffs einen Würfel hinzu.

Schlitzer des Todesbären

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 1

Wie die Ahroun-Gabe: Rasiermesserklauen.

W20 · Grundregelwerk, S. 170: Indem der Werwolf seine Klauen an Stein, Stahl oder einer anderen harten Oberfläche wetzt, schleift er sie zur Schärfe eines Rasiermessers. Ein Katzen- oder Bärengeist lehrt diese Gabe. System: Der Spieler setzt einen Punkt Zorn ein, und der Ahroun nimmt sich eine Runde Zeit, um seine Klauen zu schärfen. Für den Rest der Szene verursachen seine Klauenangriffe zwei zusätzliche Schadenswürfel und haben Schwierigkeit –1.

Silberklauen

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 3

Wie die Ahroun-Gabe.

W20 · Grundregelwerk, S. 171: Luna schickt ihre Kinder aus, um die in ihrer Gunst stehenden Krieger diese schmerzliche, aber nützliche Gabe zu lehren. Wenn sie genutzt wird, verwandelt sie die Klauen des Werwolfs in Silber. System: Der Spieler würfelt Gnosis (Schwierigkeit 7), um diese Gabe zu aktivieren. Silberklauen verursachen bei allen Zielen schwer heilbaren Schaden und sind für Garou und die meisten anderen Fera nicht absorbierbar. Der Ahroun hat schreckliche Schmerzen, während er diese Silberklauen manifestiert. Jede Runde bekommt er automatisch einen Zornpunkt, und alle nicht kampfbezogenen Schwierigkeiten steigen aufgrund der Ablenkung durch den Schmerz um 1. In jeder Runde, in der seine Zornpunkte seine Willenskraft übersteigen, muss er auf Raserei würfeln. Die Gabe wirkt eine Szene lang, doch der Garou kann eine Runde opfern, um sie früher zu beenden.

Ultimatum

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 1

Indem er seinen Willen mit dem seines Gegners misst, kann der Gurahl die Wahlmöglichkeiten seines Feindes auf zwei Optionen reduzieren („Kämpfe jetzt mit mir oder flieh wie ein Kaninchen!“) Ein Klapperschlangen-Geist lehrt diese Gabe. System: Der Spieler gibt einen Punkt Gnosis aus und legt einen Wurf auf Willenskraft gegen die seines Gegners ab (Schwierigkeit 6). Erfolg erlaubt dem Gurahl, seinen Feind mit zwei Wahlmöglichkeiten zu präsentieren und der Gegner muss einer von beiden folgen. Der Gurahl kann keine dieser Aufforderungen so gestalten, dass sie Selbstmord darstellen oder unmittelbaren Schaden für den Gegner bedeuten und ebenso wenig dürfen beide auf leichte Umformulierungen derselben Aktion hinauslaufen.

Zerquetschen

W20 · Die Fera · S. 109

Gurahl · Uzmati · Stufe 3

Diese Gabe überbringt eine „Bärenumarmung“ auf Entfernung und erledigt Feinde ohne sie zu berühren. Ein Bären-Geist lehrt diese Gabe. System: Der Spieler kann einen Packen-Angriff über eine Entfernung von bis zu (Ehre) Metern ausführen, dies ist eine dauerhafte Fähigkeit.

Zorn der Mutterbärin

W20 · Die Fera · S. 110

Gurahl · Uzmati · Stufe 5

Der Zorn von Mutter Bär verwandelt die Gurahl in einen rasenden Wirbelwind. Ursa Major höchstselbst lehrt diese Gabe. System: Die Spielerin gibt einen Punkt Zorn aus und würfelt Geschick + Rituale (Schwierigkeit 6). Jeder Erfolg gewährt der Gurahl eine zusätzliche Handlung in ihrer nächsten Runde mit jeweils dem vollen Würfelpool.

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Gestaltwandlerrassen

Gurahl

W20 · Die Fera · S. 100

Gurahl

mer, die nicht Teil des Konzils sind, lauschen entweder den Diskussionen der Mataes oder beschäftigen sich den Tag über, indem sie ihre jeweilige Kunst oder ihr Handwerk ausüben, Geschichten weitergeben und an ihren eigenen Diskussionen teilnehmen oder für das Festmahl kochen, das jede Nacht von einem anderen Stamm ausgerichtet wird. Das Herbstkonzil ist auch der Tradition gemäß eine Zeit für Rang-Zeremonien, da es manchmal die einzige Zeit des Jahres ist, zu der Gurahl auf Älteste treffen, die fähig sind, ihnen einen neuen Rang zu verleihen. • Treffen mit dem Erhabenen: Die seltenste Zusammenkunft der Gurahl findet in Zeiten großer Not statt, wenn einer der vier gegenwärtigen Uralten beschließt, dass irgendein großes Unheil über den Gurahl schwebt. Dieser ehrwürdige Werbär sendet eine mystische Vorladung aus, die alle Gurahl, einschließlich derer im Winterschlaf, an einen Ort zieht, wo sie sich zusammenschließen können, um ihre Rasse oder einen Teil von Gaias Schöpfung zu verteidigen. Diese Zusammenkünfte sind nur einige wenige Male in der Geschichte der Stämme abgehalten worden und werden niemals leichtfertig einberufen. Eigenschaften Gurahl haben viele Eigenschaften mit den Garou gemein, einschließlich dessen, wie sie auf Silber reagieren und ihrer Fähigkeit, in Crinos-Gestalt das Delirium hervorzurufen. Unterschiede werden im Folgenden erklärt. Gurahl benutzen Gnosis auf dieselbe Weise wie es die Garou tun, Sie frischen ihre Gnosis durch Meditation auf oder dadurch, dass sie den Ritus der Auffrischung benutzen (siehe weiter unten). Umbra-Lichtungen stellen eine regelmäßige Quelle frischer Gnosis für die Werbären bereit, die Zugriff auf eine haben. Alle Gurahl beginnen das Spiel mit Willenskraft 6. Zorn und Raserei Auch wenn Gurahl im Allgemeinen nicht schnell in Wut geraten, stellen sie, wenn sie es einmal tun, eine Intensität zur Schau, die ihresgleichen sucht. Gurahl können Zorn nutzen, um ihre Körperkraft oder Widerstandsfähigkeit zu erhöhen oder um zusätzliche Gesundheitsstufen zu erlangen. Hierbei gibt die Gurahl Zorn in einem Verhältnis eins zu eins aus, um ihre Körperkraft oder Widerstandsfähigkeit zu steigern. Dies kann jeweils bis zum doppelten Wert des Attributs in ihrer gegenwärtigen Gestalt erfolgen. Sie kann Erhöhungen in Körperkraft und Widerstandsfähigkeit kombinieren, indem sie die ausgegebenen Punkte Zorn zwischen den zwei Attributen aufteilt. Die dadurch erzielten Steigerungen halten für eine Runde pro permanentem Punkt Zorn an. Will ein Gurahl Zorn nutzen, um zusätzliche Gesundheitsstufen zu erlangen, erfolgt dies ebenfalls im Verhältnis eins zu eins für zusätzliche Gesundheitsstufen, heilt jedoch nicht bereits erlittenen Schaden oder Wundabzüge. Zum Beispiel kann ein „Verletzter“ Gurahl zwei Punkte Zorn ausgeben um zwei zusätzliche „Verletzt“-Stufen zu erhalten. Ein Angreifer muss diese zusätzlichen Stufen „Verletzt“ mit Schaden füllen, bevor der Werbär „Verwundet“ ist. Nutzt ein Gurahl dies beispielsweise, bevor er den Kampf beginnt (und nicht bereits zuvor Schaden erlitten hat), zählen diese zusätzlichen Stufen als weitere „Blaue Flecken“-Stufen. Die Wirkung hält in diesem Fall für eine Szene an oder bis die zusätzlichen Stufen durch erlittenen Schaden verloren sind (der Schaden in diesen Stufen verschwindet zusammen mit ihnen). Da sie ihren Zorn im Kampf auf verschiedene Weise kanalisieren können, bewahren Gurahl inmitten ihres Zorns eine überlegtere Haltung (auch wenn sie nach wie vor tödlich sind). Werbären gewinnen ausgegebenen Zorn langsamer zurück als die Garou, da sie mehr Mühe aufwenden müssen, um in unkontrollierte Wut zu verfallen. Direkte Bedrohungen gegen das Land und die Kreaturen unter seinem Schutz stellen den Zorn eines Gurahls wieder her; im Zorn gesprochene Worte oder Beleidigungen tun dies nicht. Gurahl müssen fünf oder mehr Erfolge bei einem Zornwurf erzielen (Schwierigkeit 8), um in Raserei zu verfallen. Ein rasender Gurahl flieht niemals, sondern hält die Stellung und kämpft. Er ist nicht bereit, sich zurückzuziehen, egal wie die Lage steht und stürmt manchmal sogar auf seine Gegner los. Eine Gurahl kann einen Punkt Willenskraft ausgeben, um die Raserei aufzuschieben, auch wenn sie in derselben Runde, in der sie dies tut, nur sprechen oder sich bewegen, nicht jedoch andere Handlungen unternehmen kann. Um zum „Sklaven des Wyrms“ zu werden, muss ein Gurahl acht Erfolge bei einem Wurf auf Zorn erzielen. In diesem bedauerlichen Fall kann kein Einsatz von Willenskraft abwenden, was die Kriegsbestie oder der Seelenfresser anrichten werden. Ruf Werbären schätzen Ruf in Ehre, Beistand und Weisheit. Ehre entspringt davon, Achtung zu zeigen, selbstlos zu handeln und Ursas Kodex zu folgen. Beistand, was viele Gurahl als die wichtigste Form von Ruf ansehen, resultiert aus Taten, die die Welt heilen, worunter das Reinigen von Verderbnis und das Retten von Leben fällt. Weisheit wird den Werbären zuteil, die uraltes Wissen entdecken oder bewahren. Vorteile und Verwundbarkeiten Die Gurahl erhalten mehrere Vorteile von Bär, die ihnen helfen, ihre Bestimmung zu erfüllen. Um aufzuwiegen, was ihnen gewährt wurde, haben sie jedoch eine gleiche Zahl an maßgeblichen Nachteilen, die ebenfalls daraus erwachsen, Bärs Kinder zu sein. • Unerschütterlicher Wille: Gurahl erhalten einen automatischen Erfolg auf jeden Willenskraft-Wurf gegen Widerstand, der ihren Drang zu beschützen und zu verteidigen einschließt. Versuche von Vampiren oder anderen übernatürlichen Kreaturen, ihren Geist oder Willen zu beeinflussen oder vom Körper eines Gurahl Besitz zu ergreifen, werden mit einer um 2 erhöhten Schwierigkeit abgelegt. In den meisten anderen Fällen, in denen Gurahl sich in einem Wettstreit des Willens um ihre Pflicht Gaia gegenüber wiederfinden, erhalten sie einen Bonus auf ihren Wurf (oder aber ihr Gegner erleidet einen Abzug) nach Ermessen des Erzählers. Es gibt jedoch eine Kehrseite dessen, einen solch starken Willen zu haben. Eine Werbärin umzustimmen ist nahezu unmöglich, wenn sie sich erst einmal für eine Vorgehensweise entschieden hat. • Bärennase: Der Geruchssinn eines Gurahl ist hoch entwickelt. Wahrnehmungs-Würfe bei denen es um Gerüche geht, werden mit einer um 2 reduzierten Schwierigkeit durchgeführt. Diese sensorische Genauigkeit schließt es ein, dem Gurahl zu ermöglichen, Personen ihrem Parfüm oder natürlichen Körpergeruch nach zu identifizieren, den Makel der Verderbnis oder Gifte in Nahrung und Wasser zu erschnüffeln und andere beachtliche Leistungen zu vollbringen, bei denen es um Geruchssinn geht. • Schlechte Sicht: Während sie sich in Menschlings-Gestalt befinden, haben Gurahl normale Sehkraft (die den normalen individuellen Schwankungen unterworfen ist), doch in jeder anderen Gestalt haben Werbären eine relativ schwache Sehkraft. Sie sind nicht blind, doch sie verlassen sich nicht in erster Linie auf ihre Sicht und neigen dazu, visuelle Signale nicht so schnell zu bemerken wie andere Rassen dies tun. Wahrnehmungs-Würfe, die allein auf Sicht basieren, werden mit einer um 2 erhöhten Schwierigkeit abgelegt, es sei denn, der Gurahl befindet sich in Menschlings-Gestalt. • Jahreszeitliche Lethargie: Der Körper eines Gurahls ist auf den Wandel der Jahreszeiten eingestimmt. Während des Winters werden die meisten Werbären träge und erleben ein psychisches Bedürfnis, es sich für den Winter bequem zu machen. Auch wenn Gurahl keinen Winterschlaf halten müssen, Bhernocht Ein Gurahl, der willentlich (das heißt nicht unter Zwang) in seinen Pflichten versagt oder seinen Verpflichtungen den Rücken kehrt, erleidet einen Verlust von einem Punkt Willenskraft und verliert auch die Vorteile, die er aus Unerschütterlicher Wille gewinnt. Seine Willenskraft verringert sich um einen Punkt pro Tag (was den bewussten Einsatz von Willenskraft nicht einschließt), bis er seine Pflichten wiederaufnimmt. Ob diese Verantwortung darin besteht, eine Person zu schützen, über ein Gebiet zu wachen oder eine ihm gestellte Aufgabe zu erfüllen, der Verlust setzt sich fort, bis der Gurahl entweder seine Pflicht fortsetzt oder einen geeigneten Ersatz findet. Wenn die Willenskraft des Gurahls auf null sinkt, bevor er den Prozess aufgehalten hat, verfällt er in Bhernocht. Ähnlich einem Garou, der in Harano verfallen ist, erlebt ein Gurahl in Bhernocht eine tiefgreifende Depression, in der er auf seine eigene Wertlosigkeit fixiert ist und sich nicht willens (oder nicht in der Lage) sieht, irgendetwas dagegen zu unternehmen. Sollte der Gurahl nicht irgendeinen Weg finden, diesen Zustand zu überwinden, ob alleine oder mit der Unterstützung anderer, verfällt er schlussendlich in einen Zustand gleich einem tiefen Winterschlaf und kann nur durch fortgesetzte Gewalteinwirkung oder die Gabe: Erwecken daraus hervorgeholt werden. Wenn er erwacht ist, muss er nach wie vor einen Weg heraus aus Bhernocht finden. Dieser Prozess sollte eher Rollenspiel als das Rollen von Würfeln beinhalten. werden sie doch während der Wintermonate lethargischer. Dies manifestiert sich in kleineren Dingen, wie etwa ständiger Unpünktlichkeit. Gurahl ziehen während der Wintermonate zwei Punkte von ihrem Initiativewert ab. Hintergründe und Fähigkeiten Gurahl haben dieselben Hintergründe und Fähigkeiten wie die Garou mit den folgenden Unterschieden. Alle Gurahl müssen mit zumindest einem erworbenen Punkt in Mentor anfangen. Ursus-Gurahl haben dieselben Einschränkungen auf Hintergründe und Fähigkeiten zu Beginn wie Lupus-Garou. Außerdem repräsentiert der Blutsgeschwister-Hintergrund für die Gurahl weniger Personen: ● 2 Blutsgeschwister ●● 4 Blutsgeschwister ●●● 6 Blutsgeschwister ●●●● 10 Blutsgeschwister ●●●●● 15 Blutsgeschwister Stämme Auch wenn ihre Population während des Kriegs des Zorns in einem schrecklichen Ausmaß dezimiert wurde, existieren immer noch vier größere Stämme der Gurahl. Ihre über den Globus verteilten Blutsgeschwister umfassen die Mehrheit der Gattungen echter Bären auf der Welt. Ein paar kleinere Gruppen existieren in begrenzter Zahl, auch wenn die Ōkuma, die Werbären Japans und des unteren Asiens, vollständig während des Kriegs der Schande in den östlichen Landen ausgelöscht wurden. Da sie so wenige sind, sehen die Gurahl ein, dass eine Einschränkung ihrer Fortpflanzung aufgrund bestimmter Ethnien oder Blutgeschwister-Spezies ein nicht praktikables Hindernis für das dringlichste Ziel ihre Rasse wäre: Ihre Zahl zu vergrößern. Während manche Werbären immer noch einen erheblichen Stolz auf ihre Ahnenlinien an den Tag legen, wird ein Gurahl heutzutage wahrscheinlich einen Gefährten wählen, wo auch immer er oder sie einen geeigneten Partner oder eine Partnerin findet statt sich auf eine ebenfalls schwindende Population zu beschränken, mit der die Werbären ihrer Geschichte nach verbunden sind. Demnach kann sich der Stamm eines modernen Gurahls ebenso gut auf eine geographische Region beziehen, zu der sie die stärkste Affinität und Hingabe fühlen, wie er es auf die spezifische Bärengattung tun kann, mit denen ihre Blutlinie verbunden ist. Dennoch hat jeder Stamm Volksgruppen und Arten, die er traditionell sein Eigen nennt. Diese werden für gewöhnlich als seine angestammten Blutsgeschwister angesehen, ungeachtet dessen, wie vielfältig die Populationen geworden sein mögen. Waldwanderer Als einige der ersten Gurahl, die die Unbefleckten Lande bewohnen sollten, migrierten die Waldwanderer über den nordamerikanischen Kontinent und siedelten sich hauptsächlich in den östlichen und südlichen Wäldern des Areals an, das heute die Vereinigten Staaten bildet. Viele zogen sich aus der Welt zurück, Bären mit vielerlei Namen Der Stammbaum der Bären hat viele unterschiedliche (und manchmal verschlungene) Zweige. Wissenschaftler der Moderne haben viele Unterfamilien, Gattungen, Arten und Unterarten in dem Versuch identifiziert, individuell exakt zu klassifizieren, wohin in dem rankenbewehrten Wald der Bären-Taxonomie jedes Individuum und jede Gruppe gehört. Diese Versuche werden von der landläufigen Benennung für jede Spezies nur weiter durcheinander gebraucht, die oftmals auf äußerlichen Merkmalen basieren, die zwischen den Arten stark überlappen oder variieren können. Gaia andererseits unterliegt keiner solchen Verwirrung. In übernatürlicher Hinsicht ist jeder Gurahl die Verkörperung von Bär und ist gleichsam von seiner Mutter gesegnet, ungeachtet dessen, ob sich dies als gewaltiger Eisbär oder zierlicher asiatischer Sonnenbär manifestiert. Während gewisse Stammesassoziationen sich mit der Zeit in der Rasse entwickelt haben, sind diese Aufteilungen mehr ein Produkt dessen, dass sich regionale Arten vornehmlich mit den ihren einlassen als irgendeine Form übernatürlicher Differenzierung. Die Existenz der Flusshüter, deren Mitglieder ob des globalen Brennpunkts ihrer heiligen Pflichten traditionsgemäß eine große Bandbreite von Bärenarten umspannen, mag hierfür als Beweis dienen. Obgleich die Versuchung besteht, die Waldwanderer schlicht als „Schwarzbären“ oder die Eispirscher allein als „Ursus Maritimus“ zu klassifizieren, ist dies demnach bestenfalls eine Verallgemeinerung. Jene, die die Gurahl wahrhaft verstehen wollen, täten gut daran, nicht zu dicht den Fußstapfen menschlicher Taxonomien zu folgen und sich darauf zu konzentrieren, was für die Werbären wichtig ist – ihre Rollen und Verpflichtungen in der Geister- wie der sterblichen Welt – statt ihrer genetischen Zusammensetzung und wissenschaftlicher Bezeichnung. als die Europäer die Wildnis des Kontinents schändeten, auch wenn manche verborgen im Schlummer in den Lebensräumen zurückblieben, die ihren Bärenverwandten geblieben waren. Als jene, die ins Umbra gingen, im späten zwanzigsten Jahrhundert zurückkehrten, fanden sie, dass die überwiegende Mehrheit der weitläufigen Wälder zerstört war und ihre Blutsgeschwister dem Beispiel ihrer gestaltwandelnden Verwandten gefolgt waren und sich in das, was an Wildnis verblieben war, zurückgezogen hatten. Wenngleich der zahlreichste aller Gurahl-Stämme arbeiten die Waldwanderer dennoch hart daran, ihre Zahl zu vergrößern und die Überlieferungen ihrer Blutsgeschwister ebenso wie ihre eigene geheiligte Geschichte zu bewahren. Heimatterritorien Auch wenn sich ihr Verbreitungsraum quer über den nordamerikanischen Kontinent und sogar Mexiko erstreckt, sind die Waldwanderer in den Wäldern der östlichen Vereinigten Staaten am zahlreichsten. Viele verbleiben in geschützten Lebensräumen wie etwa Nationalparks und Naturschutzgebieten. Sie haben auf der Suche nach neuen Blutsgeschwistern – Menschen wie Bären – sogar ihren Weg bis in die Regenwälder Südamerikas und Dschungel Afrikas gefunden. Hie und da versuchen sie, nach Asien vorzudringen, doch bisher haben sie wenig Zuspruch von Seiten der einheimischen Bären und fremden Gestaltwandler gefunden, die sie dort angetroffen haben. Blutsgeschwister Bären-Blutsgeschwister unter den Waldwanderern bestehen größtenteils aus Schwarzbären mit einer Handvoll anderer Bärenarten, einschließlich der Brillenbären Südamerikas. Menschlings-Blutsgeschwister neigten dazu, ausschließlich von indianischer Abstammung zu sein, vornehmlich aus den südlichen und östlichen Stämmen. Wie bei allen Gurahl haben Waldwanderer angefangen, ihre menschlichen Gefährten zu wählen, wo immer sie können und wählen oftmals jene, die sich aktiv für Wald- und Artenschutz einsetzen oder andere Karrierepfade in der freien Natur einschlagen. Stammeskultur Waldwanderer neigen dazu, kleine Gruppen zur gegenseitigen Unterstützung zu formen. Sie besuchen regelmäßig Powwows und Versammlungen, begierig darauf, neue Geschichten mit anderen zu teilen und von ihnen zu erfahren. Obgleich sie unabhängig sind, behandeln sie ihre Ältesten mit großer Achtung und arbeiten miteinander zusammen ohne Berücksichtigung des Rangs. Erscheinungsbild Ursus-Waldwanderer ähneln normalerweise Schwarzbären, der kleinsten Bärenart Nordamerikas. Schwarzbären neigen zu breiten Schädeln, schmalen Schnauzen und Pelzen, die weich und dicht sind. Dem Namen zum Trotz variiert die Fellfarbe beträchtlich von einem echten Blauschwarz bis hin zu warmen Braun- und fast blonden Zimttönen. Eine Unterart ist dafür bekannt, recht oft weißpelzige Junge zu gebären (bei denen es sich nicht um Albinos handelt). Diese „Geisterbären“ werden von den Waldwanderern als Ursus-Blutsgeschwister-Partner geschätzt, da sie mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit Gurahl-Nachkommen zeugen und gebären. Menschengeborene Mitglieder des Stammes ähneln dem ethnischen Typus ihres menschlichen Elternteils. Traditionell hat dies die Indianerstämme überall auf dem Kontinent umfasst, ebenso wie die Stämme Asiens, wo sie teilweise mit den nun ausgestorbenen Ōkuma-Gurahl überlappten. Eispirscher Die Eispirscher waren einst von den Garou angeklagt worden, die Eiszeit herbeigeführt zu haben, um den Zielen des Wyrms zu dienen. Die meisten modernen Garou haben von diesen Anschuldigen niemals gehört, die ihre Vorfahren den Gurahl entgegenschleuderten, oder haben sich entschlossen, sie zu vergessen. Doch diese Gerüchte und Lügen waren kurz davor, die Vernichtung einer ganzen Gestaltwandlerrasse herbeizuführen, somit ist dies immer noch ein wunder Punkt. Eispirscher pflegen ein waches Interesse an Eisbären und ebenso an den Eingeborenen von Alaska und Nordkanada, wobei sie die Wendigo-Garou sorgsam im Auge behalten (und ihnen dabei aus dem Weg gehen). Menschliche Ausbeutung der eisigen Nordlande, um an fossile Brennstoffe und andere natürliche Ressourcen zu gelangen, hat sowohl den Menschenals auch den Bärenpopulationen, die mit diesem Stamm verbunden sind, schweren Schaden zugefügt, wie auch die Klimaveränderungen, die langsam aber sicher ihre Territorien dahinschmelzen lassen. Die Eispirscher arbeiten unaufhörlich daran, zu schützen, was von ihrem Land und ihren Blutsverwandten übrig ist, bevor beide auf immer verloren sind. Heimatterritorien Eispirscher bewohnen Alaska, Nordkanada, Russland und die zirkumpolaren Regionen des Erdballs. Manche sind auf der Suche nach möglichen Blutsgeschwistern weiter nach Süden gen Kanada und Skandinavien gezogen, auch wenn sie argwöhnisch sind, den Garou-Populationen näher zu kommen, die diese Lande ihre Heimat nennen. Blutsgeschwister Die meisten Bären-Blutsgeschwister sind Eisbären (und gelegentlich Grizzlybären). Menschengeborene Blutsgeschwister stammen traditionell aus den eingeborenen Völkern der Aleut und Inuit ebenso wie aus anderen nördlichen Stämmen und Völkern wie den Saami. Stammeskultur Auch wenn manche nur den wilden und furchteinflößenden Aspekt ihrer Natur sehen, sind Eispirscher auch äußerst wissbegierig, impulsiv und neugierig, mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und Verspieltheit. Von Natur aus gesellig finden sich Eispirscher in semipermanenten „Familiengruppen“ zusammen. Buri-Jaan und Junges bleiben oft für mehrere Jahre zusammen. Sie besuchen und veranstalten mehr Powwows und Feste als jeder andere Stamm. Aufgrund widriger klimatischer Umstände ausgedehnten Perioden der Abgeschiedenheit unterworfen, bilden die Eispirscher eine große Bandbreite von Kunstformen mit feurigem Eifer aus. Sie tun sich im Fertigen von Schmuck und anderen Gegenständen aus den Knochen und Häuten der Tiere, die sie als Nahrung erlegen, hervor, ebenso wie in der bildhauerischen Gestaltung von Eis zu komplexen Formen– wo noch welches verbleibt, das bearbeitet werden kann. Erscheinungsbild Die meisten Pirscher sind vom Eisbärenschlag und ähneln in menschlicher Gestalt ihrem bärischen Elternteil. Menschlings-Eispirscher ähneln ihrem menschlichen Elternteil, ob sie nun Aleut, Inuit, Skandinavier sind oder einer anderen Ethnie angehören. Bergwächter Die Bergwächter sind der jüngste der Gurahl-Stämme und ins Leben gerufen worden, nachdem die Werbären in die Unbefleckten Lande vordrangen. Sie lernten neben den Wendigo, Uktena und sogar den ansässigen Bastet zu leben. Sie dienten den eingeborenen Stämmen als Schamanen und lebten manchmal offen mit den Indianern des Südwestens Amerikas. Obwohl sie ihre Vernichtung riskierten, indem sie mit denen kooperierten, die sie in der Vergangenheit gejagt hatten, arbeiteten sie mit den Garou zusammen, um die Unbefleckten Lande vom Makel des Musterbrechers zu reinigen. Sie zogen sich im großen Stil zurück, als die europäischen Garou eintrafen und ließen nichts als Legenden zurück, die von ihrer Gegenwart dort sprachen. Ihre Rückkehr, um den Seelenfresser zu bekämpfen, signalisierte ihre Wiederkehr in die Welt. Sie mussten jedoch nach ihrer Rückkehr feststellen, dass während ihrer Abwesenheit ihre Grizzlybär-Geschwister fast ausgestorben waren. Nicht willens das Schicksal ihrer Blutsgeschwister in den Händen derer zu lassen, die ihnen bereits Schaden zugefügt hatten, schworen die Bergwächter zu bleiben und heute kämpfen sie, um ihre vorhandenen Grizzlybär-Blutsgeschwister zu schützen, während sie sich darauf vorbereiten, mit den Garou an den Frontlinien des Letzten Kampfes zu stehen. Heimatterritorien Einst bewohnten die Bergwächter den Großteil von Zentralund Westnordamerika, einschließlich Kanadas und Mexikos. Nun hausen sie in Nationalparks und Naturschutzgebieten, besonders in den nördlichen Rockies von Nordamerika. Manche bereisen den Rest des Kontinents, um Kontakt mit anderen Gurahl zu knüpfen, doch sie können es kaum ertragen, lange von ihren Bärengeschwistern getrennt zu sein und viele lassen sich dauerhaft im Westen Kanadas oder in Alaska nieder. Blutsgeschwister Nachdem ihre angestammten Blutsgeschwister dezimiert wurden, die eingeborenen Stämme des westlichen Nordamerikas, haben die Wächter begonnen, den Kreis ihrer menschlichen Blutsgeschwister auszuweiten, um alle einzuschließen, die stark genug in Körper und Geist sind, um sich der wenigen verbleibenden Wildnis des Kontinents zu stellen. Ihre neuen Blutsgeschwister werden oftmals unter denen ausgewählt, die immer noch fähig sind, ein abgehärtetes Leben im Freien zu führen, dem Vormarsch der Zivilisation zum Trotz: Bewohner von abgelegenen nördlichen Dörfern, Rancher und Farmer auf abgelegenen Höfen weitab vom Gedränge der Städte, Überlebenskünstler und jene, die sich aus dem einen oder anderen Grund dafür entscheiden, „autark“ zu leben. Die gefährdeten Grizzlybären bilden ihren primären Ursus-Genpool, auch wenn Vermischungen mit den Blutsgeschwistern des Eispirscher-Stammes durchaus vorkommen – manchmal mit und manchmal ohne die Erlaubnis der Wandler dieses Stammes. Jene, die versuchen, einstige Grizzly-Territorien zurückzugewinnen, suchen manchmal Blutsgeschwister unter den Braun- und Schwarzbären, die nun dort zu finden sind. Stammeskultur Die Wächter neigen zu einsamer Wanderschaft und kommen hauptsächlich bei Powwows und Zusammenkünften zusammen. Sie schätzen Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Privatsphäre. Als die wetteiferndsten aller Gurahl dreht sich die Kultur der Wächter um Herausforderungen und Wettstreit, mit einer größeren Betonung auf rituellen Kämpfen als bei jedem anderen Stamm. Erscheinungsbild Menschengeborene Wächter weisen das Erscheinungsbild ihres menschlichen ethnischen Erbes auf, auch wenn sie zum oberen Ende des Spektrums in Größe und Muskulatur neigen. Die meisten Ursus-Gurahl ähneln Grizzlybären (oder ihrem Bärenelternteil im Falle von stammesübergreifenden Paarungen). Ob aufgrund einer genetischen Prädisposition oder selektiver Partnerwahl, sind Blutsgeschwister der Wächter selten zierliche Personen; große Knochen und ein noch größeres Ego liegen dem Stamm im Blut. Flusshüter Flusshüter wohnten einst entlang all der großen Flüsse der Welt, einschließlich (doch sicherlich nicht ausschließlich) des Nils, Amazonas und Mississippis. Während des Kriegs des Zorns machten sie ihre Rollen als Schamanen und Wettermacher für die Eingeborenenpopulationen in diesen Gebieten zu leichten Zielen für die wütenden Garou und die Flusshüter starben in unverhältnismäßig hoher Zahl. Jene, die überlebten, versteckten sich oder gingen in Winterschlaf, um nur daraus hervorzukommen, wenn die Not groß genug war, um zu riskieren, dass die Garou ihren versuchten Bärengenozid vollenden könnten. Entlang des Nils und des Amazonas wurden die Flusshüter völlig ausgelöscht und ihre Pflichten und Lande wurden von den dortigen Bastet übernommen. In Nordamerika blieben die Flusshüter länger aktiv und unterstützten die Garou der Unbefleckten Lande in ihrem Kampf gegen den Wyrm, auch wenn sie sich in Zurückhaltung übten, um nicht die Aufmerksamkeit der europäischen Werwölfe auf sich zu ziehen. Das Kommen des Sturmfressers brachte die Flusshüter in Scharen zum Vorschein. Als sie aus den Tiefen der Wildnis und ihrer Behausungen im Umbra zurückkehrten, die sie verborgen hatten, sah der Stamm, dass ihre Blutsverwandten – Bären und Menschen gleichermaßen – geschändet, abgeschlachtet und aus ihren angestammten Territorien vertrieben worden waren. Heute arbeiten sie daran, die vorhandene Bärenpopulation zu fördern, wo sie nur können. Als Stamm haben sie sich der Erneuerung ihrer uralten Bande mit den Wasserläufen dieser Welt verschrieben, um den Armeen Gaias einige unerwartete Ressourcen im Endkampf gegen den Musterbrecher bereitzustellen. Heimatterritorien Einst in allen Flussgebieten der Welt häufig anzutreffen, wurden die Flusshüter größtenteils aus Europa, Asien, Afrika und Südamerika vertrieben, was die Mehrheit des Stammens entlang der abgelegeneren Flüsse Alaskas, Russlands und des pazifischen Nordwesten Amerikas zurücklässt. Einige tapfere Werbären jedoch sind zu den Flüssen anderer Teile der Welt aufgebrochen, um dort ihre Heimat zu finden und erneut ihre Rolle als Wächter dieser lang verlassenen Flussläufe aufzunehmen, in der Hoffnung, den Schaden zu heilen, der durch Jahrhunderte der Vernachlässigung und des Missbrauchs angerichtet wurde. Blutsgeschwister Menschliche Blutsgeschwister der Hüter sind vielleicht die vielfältigsten unter allen Gurahl und umspannen vielerlei ethnische und kulturelle Gruppierungen. Von Ägypten und Afrika bis zur neuen Welt und darüber hinaus florierte die menschliche Zivilisation entlang großer, sauberer Wasserquellen und die Hüter waren dort, um sicherzustellen, dass diese Ressource nicht missbraucht wurde. Menschengeborene Hüter ähneln ihrem menschlichen Elternteil, was eine Abkunft von praktisch jeder ethnischen Gruppierung bedeuten könnte. Viele Ursus-Hüter sind primär von Schwarz- oder Braunbärenschlag, doch auch von dem der indischen Lippenbären, der Kragenbären des Himalayas, der malaysischen Sonnenbären und der Brillenbären Südamerikas. In nördlichen Gegenden gibt es ebenfalls eine signifikante Überschneidung zwischen den Blutsgeschwistern der Hüter und denen des Eispirscher-Stammes. Stammeskultur Hüter haben keine formelle Organisation, auch wenn sie es schaffen, sich informell zu treffen und Informationen und Geschenke auszutauschen. Sie haben zumindest eine große Zusammenkunft im Jahr. Auch wenn sie normalerweise alleine unterwegs sind, arbeiten sie manchmal in kleinen Gruppen zusammen. Ein großer Teil der Kultur der Hüter dreht sich um das Geben und Empfangen von Geschenken, ob nun materielle Dinge wie Essen oder Kunstgegenstände oder weniger greifbare wie Geschichten, Gedichte und Lieder. Sie teilen auch Gaben und Riten im Rahmen dieses Beschenkens miteinander. Flusshüter sehen ferner das Abhalten von Zusammenkünften als heilige Pflicht. Erscheinungsbild Menschlings-Flusshüter haben den selben Phänotyp wie ihr menschlicher Elternteil und weisen unter Gurahl die größten Variationen auf. Ursus-Hüter ähneln ihrem Bärenelternteil, was in einer ebenso großen Vielfalt innerhalb der bärengeborenen Mitglieder des Stammes resultiert. Bruten Gurahl haben nur zwei Bruten – Menschling und Ursus. Da Werbären ihre Gefährten mit Sorgfalt unter Einsatz eines speziellen Rituals wählen, hört man nie von Metis-Gurahl. Gurahl sehen dies als eine besondere Gnade Gaias als Resultat ihrer allgemein einzelgängerischen Lebensweise an. Eine missgestaltete oder auf sonstige Weise defekte Gurahl würde kaum allein die Härten des Lebens in der Wildnis überleben. Sollten zwei Gurahl sich paaren, wird die Verbindung nicht in einer Schwangerschaft oder ansonsten einer Fehlgeburt resultieren. Da die Gurahl unter großem Druck stehen, ihre Rasse nach den Verheerungen des Kriegs des Zorns neu zu bevölkern, werden Gurahl, die beschließen, sich in solche fruchtlosen Paarungen zu verwickeln, vom Rest ihrer Art mit großer Betrübtheit angesehen. • Menschling: Für Hunderte von Jahren nach dem Krieg des Zorns wandten sich die Gurahl von der Welt ab, einschließlich der menschlichen Gesellschaft, um sich vor den Überfällen der Garou zu schützen. Dies bedeutete, dass es ausgedehnte Phasen gab, ganze Generationen, in denen überhaupt keine Menschlings-Werbären geboren wurden. Von Menschen geborene Gurahl fangen an, ein Comeback zu erleben, auch wenn sie immer noch gering an Zahl sind. Traditionell wurden menschengeborene Gurahl in Stammesgesellschaften hineingeboren, die etwas abseits von der allgemeinen städtischen Zivilisation existierten oder in Kulturen mit ausgeprägten Traditionen und Verbindungen zur natürlichen Welt. Viele dieser Familien jedoch haben sich in die städtische Kultur integriert und so eine Generation von Menschlings-Gurahl hervorgebracht, die sich mit Hightech-Geräten, Autos, Computern und dergleichen zuhause fühlt. Um vergangene Verluste an Blutsgeschwistern wettzumachen, haben Gurahl versucht, neue Gruppen von Menschen als Zuchtbestand auszuwählen. Obgleich diese aus jedweder Kultur stammen mögen, sind Werbären sehr vorsichtig darin, ihre Gefährten zu wählen und viele haben Partner unter denen ausgewählt, die in medizinischen Professionen, Pflichten als Friedenshüter, Umweltaktivismus oder Naturschutz involviert sind. Anfangswert für Zorn: 3 Anfangswert für Gnosis: 4 Anfängliche Gaben: Herr über das Feuer , Überzeugungskraft, Ursas Licht • Ursus: Jahrhundertelang nach dem Krieg des Zorns waren die Gurahl fast ausschließlich eine Rasse von Ursi. Sich mit ihren Bärengeschwistern zu paaren und unter ihnen Junge aufzuziehen, wurde als sicherer angesehen, als dies unter Menschen zu tun, mit denen auch die Garou interagieren mochten. Selbst heute stammen viele Gurahl, die in der heutigen Welt aktiv sind, von Bäreneltern, auch wenn die Jagd und die Verwüstung ihrer Territorien einen Zoll unter den tierischen Geschwistern der Werbären gefordert haben. Wo Bären bedroht sind, sind Ursus-Gurahl selten. Die meisten heutigen bärengeborenen Gurahl wachsen innerhalb von geschützten Orten wie etwa unzugänglichen Wildnisgebieten und Nationalparks auf und verbleiben in Bärengestalt, bis irgendeine Krise ihnen die Erste Verwandlung aufzwingt – und hoffentlich einen Lehrer auf ihre Gegenwart aufmerksam macht. Haben sie erst einmal menschliche Gestalt angenommen, bleiben Ursus-Gurahl oft aus Neugier auf die Angelegenheiten der Menschen in dieser Gestalt und lernen so viel wie ihre menschengeborenen Vettern (wenn auch für gewöhnlich später in ihrem Leben). Gurahl, die in Gefangenschaft geboren wurden, entkommen für gewöhnlich (oder werden von anderen Gurahl befreit) bald nach ihrer Ersten Verwandlung. Anfangswert für Zorn: 4 Anfangswert für Gnosis: 5 Anfängliche Gaben: Element Erschaffen , Geschärfte Sinne, Stimme des Wehklagens Vorzeichen Statt ein „Geburtsvorzeichen“ zu haben, das das Schicksal eines Einzelnen sein ganzes Leben über bestimmt, durchlaufen Gurahl fünf verschiedene Vorzeichen im Laufe ihres Lebens. Es gibt eine natürliche Sequenz von Vorzeichen und die überwiegende Mehrheit der Gurahl durchläuft sie in dieser Reihenfolge. In friedlicheren Zeiten würde es die gesamte Lebenszeit eines Gurahls dauern, alle fünf Vorzeichen zu erfahren. In der heutigen Zeit jedoch hetzen viele Gurahl in ein paar Jahren durch all die Vorzeichen, um endlich langfristig in dem Vorzeichen zur Ruhe zu kommen, das ihrem Temperament am meisten entspricht – oder für die Verpflichtungen, die sie angenommen haben, am nötigsten ist. Dies bedeutet manchmal, zu einem vorherigen Vorzeichen zurückzukehren oder in einem für einen ausgedehnten Zeitraum zu verbleiben, wenn die Pflicht es verlangt. Jedes Gurahl-Vorzeichen hat Gaben, die speziell mit ihm verbunden sind. Wenn ein Gurahl in ein bestimmtes Vorzeichen eintritt, kann er die speziellen Gaben dieses Vorzeichen erlernen, auch wenn er die Fähigkeit, Gaben von Vorzeichen zu lernen, die er in der Vergangenheit durchlaufen hat, nicht verliert. Eine Kieh kann sich eine bisher noch nicht erlernte Arcas-, Uzmati- oder Kojubat-Gabe aneignen, um ihr Wissen abzurunden (unter der Annahme, dass sie diese Vorzeichen bereits durchlebt hat). Jedoch wird es manchmal als Zeugnis schlechten Urteilsvermögens gesehen, zu viele Gaben außerhalb des gegenwärtigen Vorzeichens zu erlernen – und ist somit ein möglicher Grund für einen Verlust von Ruf in Weisheit für den Mangel an Voraussicht. Vorzeichen-Gaben Die anfänglichen Gaben, die einem Rang Eins Arcas-Gurahl offenstehen, sind Siegel Öffnen oder Gehen wie ein Mensch und alle Gurahl sollten das Spiel mit einer von beiden beginnen. Da Gurahl jedoch ihre Vorzeichen und Ränge in einer großen Bandbreite von Geschwindigkeiten durchlaufen, mögen manche Werbären berechtigt sein, Stufe-Zwei-(oder noch höhere)Gaben zu erlernen, bis sie zum Uzmati-Vorzeichen überwechseln. Andere mögen Vorzeichen in rascher Geschwindigkeit durchlaufen ohne dabei signifikant im Rang aufzusteigen und somit darauf beschränkt sein, Stufe-Eins-Gaben von der Gabenliste jedes Vorzeichens zu lernen, ungeachtet dessen, dass sie bereit mehrere Male ihr Vorzeichen gewechselt haben. Erzählern steht es frei, ihren Spielern zu erlauben, die Kombination von Gaben zu erwerben, die Rang und bisher durchlaufende Vorzeichen rechtfertigen. Dies kann für Spieler eine Motivation sein, überzeugende Hintergrundgeschichten zu kreieren, um die Erlebnisse ihrer Charaktere vor Spielbeginn zu erklären und somit auch ihre spezifische Auswahl an Vorzeichen-Gaben. • Arcas – der Neumond: Dieses Vorzeichen bestimmt eine Gurahl von Ihrer Ersten Verwandlung über ihre Walz und die Zeit mit ihrem Buri-Jaan und endet, wenn sie ihren ersten echten Kampf erlebt, nachdem sie ihren Mentor verlassen hat. Es ist ein Zeitabschnitt der Erkundung, des Lernens und des Infragestellens. • Uzmati – der Vollmond: Dieses Vorzeichen beherrscht die einsamen Wanderungen eines Gurahl und führt ihn in seinen Platz als Krieger Gaias ein. Uzmati-Gurahl spüren die Im Gefolge des Großen Bären Alle Gurahl haben Bär als ihr persönliches Totem, doch jeder Gurahl erkennt eines von Bärs drei Gesichtern gemäß seinem Vorzeichen und Temperament an. Alle Aspekte von Bär gewähren einen Bonus von 1 auf Überleben, ebenso wie die zusätzlichen Vorzüge, die mit dem spezifischen Gesicht des Totems assoziiert sind (Anders als Garou, die Bär folgen, sehen sich Gurahl durch ihre Verbindung mit ihrem Patron keinem Verlust von Ehre ausgesetzt.). Das Erste Junge, Ursa Minor, ist der Entdecker und Fragesteller und ist zumeist der Patron von Arcas-Gurahl. Jene, die dem kleinen Bären folgen, sind die verspieltesten und neugierigsten unter den Werbären, mit extrovertiertem und einnehmendem Wesen. Gurahl, die Ursa Minor folgen, erhalten je einen Bonus von 1 auf Ausdruck und auf Diebstahl, zusätzlich zu dem allen gewährten Bonus auf Überleben. Die große Bärin, Ursa Major, ist der heilende und fürsorgliche Aspekt des Totems und sagt zumeist Kojubatund Rishi-Gurahl zu. Jene, die Ursa Major folgen, haben einen starken Beschützerdrang gegenüber denen, die sie als die ihren ansehen und machen Mangis Anhängern in ihrer Tödlichkeit Konkurrenz, wenn ihre Mündel bedroht werden. Gurahl, die Ursa Major folgen, erhalten einen Bonus von 1 auf Empathie und Medizin, zusätzlich zu ihrem Überlebens-Bonus. Mangi, der Todesbär, ist sowohl Krieger als auch Mystiker, und zieht Uzmati und Kieh als Gefolge an. Jene, die mit der Gabe betraut sind, die Toten zurück ins Leben zu bringen, folgen häufig Mangi, da er der Aspekt ist, mit dem sie ringen müssen, um die Erschlagenen aus seinem Reich zurückzuholen. Jene, die Mangi folgen, erhalten einen Bonus von 1 auf Handgemenge und Enigmas, zusammen mit ihrem Bonus auf Überleben. Genauso wie ihre Vorzeichen sich im Laufe ihres Lebens ändern, wechseln Gurahl häufig den Aspekt von Bär, dem sie anhängen, wenn Alter, Rang und Lebenserfahrungen ihre Weltanschauung verändern. Wenn sie dies tun, verlieren sie die Vorzüge, die ihnen ihr vorheriger Patron gewährte und erhalten diejenigen, die mit ihrem neuen Totemaspekt assoziiert sind. Musik der Schlacht in ihrer Seele, was sie darauf vorbereitet, jegliche Bedrohungen der Lande und Kreaturen unter ihrem Schutz zurückzuschlagen. Gurahl, die in Gebieten leben, wo sie kontinuierlich gegen die Handlanger des Wyrms kämpfen müssen, bleiben manchmal für Jahre in diesem Vorzeichen, während andere es nur kurz besuchen. Irgendwann, für gewöhnlich nachdem sie sich einen Gefährten gewählt haben oder das Bedürfnis nach einem weniger unsteten Leben fühlen, schreiten sie fort zum nächsten Vorzeichen. • Kojubat – der Dreiviertelmond: Dieses Vorzeichen leitet Gurahl durch einen Zeitraum des Erinnerns und Lernens. In dieser Phase studieren Gurahl die Überlieferungen der Werbären, wozu ihre Geschichte, Lieder und Erzählungen gehören. Die meisten Gurahl beginnen ihr Lebenswerk während dieser Phase ihres Lebens, wenn sie das nicht bereits getan haben. Kojubat-Gurahl erfahren ein großes Maß an Achtung von anderen Gurahl, da sie das Wissen verkörpern, das Gaia höchstselbst ihrer Rasse hat zuteilwerden lassen. • Kieh – der Sichelmond: Auf das Lernen folgt die Rückschau und eine Einkehr nach Innen, Markenzeichen des Kieh-Vorzeichens. Dies ist eine Zeit beschaulichen Mystizismus und Gurahl in diesem Vorzeichen verbringen den Großteil ihrer Zeit damit, Riten zu erlernen und durchzuführen und ihr Wissen um Gaben auszuweiten. Viele Kieh werden Buri-Jaan für angehende Werbären. • Rishi – der Halbmond: Diese Mondphase ist die letzte in der natürlichen Abfolge der Gurahl. Rishi-Gurahl haben für gewöhnlich einen Schatz an Wissen und Erfahrung aufgebaut und andere Werbären wenden sich für Anleitung an sie. Rishi richten über Dispute, wahren den Frieden und vermitteln zwischen Fraktionen im Streit. Jene, die zum Herbstkonzil berufen werden, sind oft Mitglieder des Rishi-Vorzeichens. Gestalten Gurahl besitzen fünf Gestalten, angefangen mit denen, die als normale Menschen oder Tiere durchgehen würden, hin zu denen, die wahrscheinlich Wildnislegenden von monströsen Ungeheuern der Wälder inspiriert haben. • Menschling: Gurahl in menschlicher Gestalt sind nicht von gewöhnlichen Menschen zu unterscheiden, wenn auch viele dazu neigen, überdurchschnittlich groß und muskulös zu sein. Werbären mit menschlichen Eltern ähneln in ihrem ethnischen Erbe ihrer Familie, während Gurahl mit einem Bärenelternteil dazu neigen, die allgemeine Pigmentierung ihrer Bärengestalt beizubehalten. Die menschliche Stimme eines Gurahl hat eine volle Klangfarbe; sie neigen dazu, langsam und mit Bedacht zu sprechen, auch wenn dies gleichermaßen eine Manifestation ihres Wesens wir ihrer Gestalt ist. • Arthren: Die „fast menschliche“ Gestalt der Gurahl ähnelt dem stereotypen wilden Mann der Berge: humanoid, doch haarig und ungepflegt mit groben Zügen. Arthren-Gurahl sind hochgewachsen und stämmig und nähern sich den menschlichen Extremen von Größe und Gewicht an (oder überschreiten sie). Diese Gestalt ruft nicht das Delirium hervor, aber neigt dazu, die meisten Menschen einzuschüchtern. Ihre Stimmen sind oft guttural und barsch, doch sie sind in dieser Gestalt zu menschlicher Sprache fähig. • Crinos: Die Kampfgestalt der Gurahl ruft bei Menschen Albträume hervor, selbst wenn sie wach sind (sie ruft das Delirium hervor). Ein Gurahl in Crinos erreicht aufrechtstehend eine Körpergröße von 4 bis fast 5 Metern und kann mehr als eine Tonne auf die Waage bringen. Das Gesicht der Crinos-Gestalt wird bärenhaft mit gewaltigen Eckzähnen, die dazu in der Lage sind, kleine Bäume (oder die Gliedmaßen anderer) entzweizubeißen. Sowohl Vorder- als auch Hinterpfoten enden in über zwanzig Zentimeter langen, nicht einziehbaren Klauen, perfekt geeignet, um sich durch Stein oder Fleisch zu graben. Das Fell des Gurahls in Crinos-Gestalt ist dick und zottelig und bietet im Kampf einen natürlichen Rüstungsschutz. Gurahl können in dieser Gestalt nur barsche, einsilbige Wortfetzen hervorbringen. • Bjornen: Die Höhlenbär-Gestalt. Gurahl in Bjornen kommen am besten auf allen Vieren zurecht, auch wenn sie in der Lage sind, für kurze Strecken aufrecht zu gehen. Weitaus größer und massiver gebaut als Bären der Gegenwart, haben Gurahl in Bjornen lange Klauen an allen vier Pranken und scharfe Zähne. In dieser Gestalt fällt ein Gurahl auf instinktives „Denken“ zurück und verliert die Fähigkeit, sich in menschlicher Sprache verständlich zu machen, komplett, auch wenn er immer noch grob in der Zunge der Gurahl kommunizieren kann. • Ursus: Gurahl in Ursus-Gestalt sehen aus wie gewöhnliche Bären von welcher Spezies auch immer, mit der sie durch Geburt oder Stamm her am nächsten verwandt sind. Sie können die Sprache der Bären sprechen und eine eingeschränkte Form der Sprache der Gurahl. Wenn sie sich in dieser Gestalt befinden, neigen Gurahl dazu, wie die Bären zu denken, denen sie ähneln. Werte der Gestalten Arthren Crinos Bjornen Ursus KK: +3 KK: +5 KK: +4 KK: +3 Ges: +0 Ges: -1 Ges: -2 Wid: +3 Wid: +5 Wid: +4 Wid: +3 Man: -2 Man: -3 Man: -3 Man: -3 Ers: -2 Ers: 0 Gaben Gurahl beginnen das Spiel mit drei Gaben, jeweils einer aus der Liste ihrer Brut, ihres Vorzeichens (üblicherweise Arcas) und den allgemeinen Gurahl-Gaben. Allgemeine Gurahl-Gaben • Kraft der Verzweiflung (Stufe Eins) – Wie die Knochenbeißer-Gabe. • Heilende Zunge (Stufe Eins) – Wie die Theurgen-Gabe: Berührung der Mutter. • Wunden Ignorieren (Stufe Eins) – Wie die Philodox-Gabe: Schmerz Widerstehen. • Fülle der Natur (Stufe Eins) – Diese Gabe erlaubt dem Gurahl, stets hinreichend Nahrung und Heilkräuter zu finden, um sich um jemanden zu kümmern, der seiner Zuwendung bedarf. Ungeachtet der Jahreszeit kann genug von den benötigten Pflanzen oder Kräutern gefunden werden, selbst wenn sie unter tiefem Schnee begraben sind oder an den unwahrscheinlichsten Plätzen wachsen. Ein Raben-Geist lehrt diese Gabe. System: Der Spieler gibt einen Punkt Gnosis aus und würfelt Wahrnehmung + Überleben (Schwierigkeit 7). • Musterbrechergespür (Stufe Eins) – Wie die Metis-Gabe: Wyrmgespür. • Warnung des Wächters (Stufe Eins) - Wie die Rattenvolk-Tunnelläufer-Gabe: Gefahreninstinkt. • Ursas Reinigung (Stufe Eins) – Wie die Knochenbeißer-Gabe: Gift Widerstehen. • Wylde Regeneration (Stufe Eins) – Wie die Schwarze Furien-Gabe.

W20 · Grundregelwerk · S. 406–407

Gurahl

Wenn ein Garou über den Krieg des Zorns spricht, kommt die Rede irgendwann unvermeidlich auf die Gurahl. Den meisten Überlieferungen zu diesem Thema zufolge waren die Werbären das erste Ziel der Werwölfe. Es ist unklar warum, und natürlich gibt es eigentlich nicht das eine auslösende Ereignis. Die Frage ist inzwischen ohnehin obsolet; es gibt noch Werbären, aber nur verschwindend wenige. Ihre Fertigkeiten als Heiler Gaias werden dringend benötigt, aber es gibt einfach nicht mehr genug von ihnen. Die Gurahl überlebten den Krieg des Zorns, indem sie sich ins Umbra zurückzogen und in tiefen Schlaf fielen. Sie erwachten wieder, als die Europäer die Neue Welt erreichten und den Eingeborenen (absichtlich oder unabsichtlich) den Tod brachten, doch da ihre Blutsgeschwister durch ihre jahrhundertelange Abwesenheit dezimiert waren, konnten sie wenig tun, um das Blatt zu wenden. Zumindest aber waren sie wieder wach und konnten beginnen, sich wieder zu vermehren. Heute versuchen sie dies noch immer und bemühen sich, ausreichend Gurahl in die Welt zu setzen und auszubilden, um in der Endschlacht eine entscheidende Rolle zu spielen. Das wäre natürlich leichter, wenn sie keine Angst haben müssten, erneut von den Garou abgeschlachtet zu werden, aber da können sie sich einfach nicht sicher sein. Bruten: Gurahl haben zwei Bruten, Menschlinge und Ursidae. Sie wählen ihre Partner mit Bedacht und bekommen dabei Hilfestellung durch Rituale und Rat von Geistern (und einander), 406 weshalb es keine Metis-Gurahl gibt. Menschlings-Gurahl sind seltener als Ursidae, weil praktisch alle Blutsgeschwister der Gurahl nach dem Krieg des Zorns ausgestorben sind. Ursidae werden häufig in Nationalparks, Zoos und natürlich in freier Wildbahn geboren. Menschlings-Gurahl beginnen mit Zorn 3 und Gnosis 4; Ursidae beginnen mit Zorn 4 und Gnosis 5. Vorzeichen: Gurahl kennen fünf Vorzeichen, die grob denen der Garou entsprechen, aber jeder Werbär durchläuft sie im Laufe seines Lebens alle. In jeder Phase kann der Gurahl die für dieses Vorzeichen typischen Gaben lernen, was bedeutet, dass ältere Gurahl in der Tat über ein großes Arsenal an mystischen Fertigkeiten verfügen. Von der Ersten Verwandlung bis er zum ersten Mal ganz ohne fremde Hilfe kämpft, ist der Charakter ein Arcas (Neumond). Von da an beruhigt er sich ein wenig (üblicherweise, nachdem er sich einen Partner oder eine Partnerin gesucht und ein Revier für sich beansprucht hat) und ist nun ein Uzmati (Vollmond). Die nächste Phase ist eine des Erinnerns und Lernens von Wissen und Geschichte, die Kojubat-Phase (Dreiviertelmond), gefolgt von einer Zeit des Nachdenkens und der Innenschau. In dieser Kieh-Phase (Mondsichel) erlernt der Gurahl Riten und neue Gaben. Schließlich wird der Gurahl zum Ältesten, zum Rishi (Halbmond). In dieser Phase wenden sich andere Werbären aufgrund seiner Weisheit um Rat an ihn. Eigenschaften: • Gurahl nutzen Gnosis genau wie Garou. • Werbären nutzen Zorn allerdings anders als Werwölfe. Ein Gurahl setzt Zorn ein, um seine Körperkraft oder Widerstandsfähigkeit zu erhöhen oder um zusätzliche Gesundheitsstufen zu gewinnen. Ein Punkt Zorn verdoppelt den Körperkraftgrundwert (in der Menschlingsgestalt) des Charakters. Ein Charakter kann in seiner gegenwärtigen Gestalt außerdem seine Widerstandsfähigkeit bis zum doppelten Wert erhöhen, indem er für jeden Punkt Erhöhung einen Zornpunkt ausgibt. Schließlich kann der Charakter auch für jeden Zornpunkt eine Gesundheitsstufe erwerben, die allerdings keine bestehenden Wunden heilt. •Gurahl verfallen nur in Raserei, wenn der Spieler bei einem Wurf auf Zorn (Schwierigkeit 8) fünf oder mehr Erfolge würfelt. •Unerschütterlicher Wille: Gurahl haben einen automatischen Erfolg bei jedem Willenskraftwurf gegen Widerstand, wenn es um ihre Pflicht geht, andere zu schützen und zu verteidigen. Versuche übernatürlicher Kreaturen, Geist oder Willen eines Gurahls zu beeinflussen oder ihn körperlich zu übernehmen, haben Schwierigkeit +2. • Bärennase: In allen Gestalten außer Menschling hat ein Gurahl einen hochentwickelten Geruchssinn. Wahrnehmungswürfe im Zusammenhang mit Riechen haben Schwierigkeit -2 (außer in Menschlingsgestalt). Diese Sinnenschärfe ermöglicht es Gurahl, Wesen am Parfum oder Körpergeruch zu erkennen und Verunreinigungen oder Giftstoffe in Nahrung und Wasser zu bemerken sowie andere erstaunliche Leistungen zu vollbringen, die mit ihrem Geruchssinn zu tun haben. • Schlechte Sicht: In Menschlingsgestalt verfügen Gurahl über normales Sehvermögen (innerhalb der üblichen menschlichen Parameter); in jeder anderen Gestalt sehen Werbären recht schlecht. Sie sind nicht blind, verlassen sich aber nicht in erster Linie auf ihre Augen und verarbeiten optische Eindrücke langsamer als andere Fera. Ausschließlich auf Sicht beruhende Wahrnehmungswürfe haben Schwierigkeit +2 (außer in Menschlingsgestalt). • Jahreszeitliche Lethargie: Gurahl halten zwar keinen Winterschlaf, werden aber im Winter lethargischer. Das manifestiert sich in unauffälligen Dingen, etwa regelmäßigem Zuspätkommen. Gurahl haben im Winter Initiative -2. • Anfangswert für Willenskraft: 6. Gestalten: Werbären besitzen fünf Gestalten, die denen der Garou sehr ähnlich sind. In Menschlingsgestalt sehen sie aus wie ein normaler Mensch; Werbären sind häufig langsam, nachdenklich und groß. Die anderen Gestalten sind: Gur STEREOTYPEN Kinder Gaias: Es ist zu spät für Vergebung. Wir können unsere Vergangenheit verdrängen, bis der Krieg gewonnen ist, aber ich werde euch oder irgendeinem anderen Werwolf niemals vertrauen. Tut mir leid. Nachfahren des Fenris: Ihr wagt es, euch „Berserker“ zu nennen? Wir haben euren Leuten beigebracht, wie man das Bärencape anzieht. Ihr solltet euch schämen. Nuwisha: Lass mich in Ruhe. Es ist einfach nicht mehr lustig. Mokolé: Wenn ihr uns zur Seite gestanden wärt, würde es uns beiden vielleicht bessergehen. Doch ich verstehe, warum ihr nicht da wart. Arthren: Die „menschenähnliche“ Gestalt des Gurahls ähnelt einem typischen wilden Bergbewohner. Gurahl in Arthrengestalt werden größer und schwerer und neigen in beiden Parametern zu menschlichen Extremen. Ihre Stimmen sind oft guttural und rau, aber sie können normal sprechen. Modifikatoren: Kör +3, Wid +3, Man -2, Ers -2 Crinos: Die „Kampfgestalt“ des Gurahls beschert Menschen Albträume (sie löst das Delirium aus). Der Gurahl in Crinosgestalt ist zwischen 3 und 5 m groß und kann bis zu einer Tonne wiegen. Sein Gesicht ist das eines Bären, und aus Vorder- und Hinterpfoten ragen nicht einziehbare, 25 cm lange Klauen. Das Fell des Gurahls wird dichter und bietet natürliche Rüstung, die Schaden absorbiert. Diese Gurahl können nur schroffe Laute ausstoßen. Diese Gestalt löst das volle Delirium aus. Modifikatoren: Kör +5, Ges -1, Wid +5, Man -3, Ers 0 Bjornen: Die „bärenähnliche“ Gestalt erinnert an eiszeitliche Höhlenbären. Sie sind höher und länger als heutige Bären, haben lange Klauen und scharfe Fänge. In dieser Gestalt verfällt ein Gurahl in rein instinktives „Denken“ und verliert die Fähigkeit komplett, Menschensprache zu nutzen. Diese Gestalt löst das volle Delirium aus. Modifikatoren: Kör +4, Ges -2, Wid +4, Man -3 Ursus: Gurahl in Ursusgestalt sehen aus wie normale Bären. Menschlings-Gurahl nehmen in der Regel die Ursusgestalt ihres Stammes an. In dieser Gestalt denken Gurahl meist wie die Bären, denen sie ähneln. Modifikatoren: Kör +3, Wid +3, Man -3 Beispiele für Gaben: Die Gaben der Werbären drehen sich um Heilung sowie das Lindern von Leid und Schmerz. Ihre Vorzeichengaben ähneln den Garougaben des vergleichbaren Vorzeichens. rahl 407

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Riten

Rasselfalle

W20 · Die Fera · S. 113

Gurahl · Stufe 3

Stufe Drei, Gnosis 7 Diese Fetische wurden zuerst für den großen Winterschlaf der Gurahl gemacht. Diese Phasen sind für Werbären gefährliche Zeiten, da sie hilflos sind, sollten Feinde ihr Versteck finden. Die Rasselfalle hilft, die Chancen auszugleichen, indem sie einer Werbärin im Winterschlaf die Chance gibt, sich zu verteidigen. Ein Gurahl kann die Rasselfalle auch während des gewöhnlichen Schlafs benutzen. System: Die Gurahl aktiviert den Fetisch, bevor sie sich zum Schlaf niederlegt; er bleibt aktiv, bis sie erwacht. Wenn eine Person oder ein Geist, die ihr Schaden zufügen wollen, sich der Gurahl auf (Gnosis) Meter nähert, rasselt der Fetisch und überträgt den Schlummer der Bärin auf den Eindringling. Die nun erwachte Gurahl kann ohne Abzüge agieren, während der Eindringling einen Willenskraft-Wurf ablegen muss (Schwierigkeit 7), um aktiv zu bleiben oder sonst in den Schlaf der Gurahl zu verfallen. Wenn das Eindringen im Winter erfolgt, wird der Eindringling die verlangsamten Reaktionen der Gurahl erleiden, selbst wenn ihm oder ihr der Willenskraft-Wurf gelingt. Gerissene Feinde, die von der Magie der Gurahl wissen, werden zu mehreren angreifen. Der Fetisch wird nur auf einen von ihnen wirken, doch die Rasselfalle wird die Gurahl immer noch zu vollem Bewusstsein bringen. Die Kitsune erfüllen Gaias Willen, als Trickser, Attentäter, Zauberer und heilige Krieger wo andere es nicht können oder wollen. An die Gesetze des Himmels gebunden ziehen die Fuchs-Wandler hinter den Kulissen die Fäden, während sie äußerlich eine perfekte Fassade bewahren.

Ritus der Auffrischung

W20 · Die Fera · S. 111

Gurahl · Stufe 2

Stufe Zwei, Mystisch Dieser einfache Ritus ermöglicht teilnehmenden Gurahl, verlorene Gnosis von Plätzen zurückzugewinnen, die Gaia heilig sind. Die in den Ritus involvierten Gurahl müssen einen geeigneten Ort finden entweder im Umbra oder in der physischen Welt, an dem sie den Ritus abhalten und können nicht mehr als einmal im selben Monat Kraft aus demselben Ort ziehen. System: Die Spielerin würfelt Geistesschärfe + Rituale (Schwierigkeit 8, -1 pro 15 Minuten, die mit Tanz und an Gaia gerichteten Sprechgesang verbracht wurden). Die Gurahl gewinnt einen Punkt temporäre Gnosis pro Erfolg, die sie unter den Teilnehmern des Ritus aufteilen kann.

Ritus der Seelengefährten

W20 · Die Fera · S. 112

Gurahl · Stufe 2

Stufe Zwei, Einklang Dieser Ritus erlaubt der Gurahl, einen geeigneten Gefährten in den Reihen ihrer Blutsgeschwister zu finden. Nur Gurahl die vollständig erwachsen geworden sind (das heißt, dass sie nicht länger als Arcas angesehen werden) dürfen diesen Ritus erlernen, da Werbären nichts von leichtfertigen Akten der Fortpflanzung halten. Um diesen Ritus durchzuführen, fertigt die Gurahl einen kleinen Beutel, in den sie einen Tropfen ihres Bluts und eine Locke ihres Haares gibt. Sie trägt diesen Beutel um ihren Hals für drei Tage und drei Nächte, wonach der mit Kraft aufgeladene Beutel als Wegweiser dient, der die Gurahl in die Richtung eines geeigneten Blutsgeschwister-Gefährten zieht. Den jeweiligen Blutsbruder von ihrer Kompatibilität zu überzeugen liegt natürlich bei der Gurahl. System: Die Spielerin gibt einen Punkt Gnosis aus und würfelt Charisma + Empathie (Schwierigkeit 7). Ein Erfolg ist genug, um ein Gelingen zu gewährleisten.

Ritus des Flussomens

W20 · Die Fera · S. 112

Gurahl · Stufe 2

Stufe Zwei, Mystisch Gurahl nutzen diese Ritus, um mit ihm die Zukunft vorherzusagen. Der Werbär schnappt sich mit seiner Klaue einen Fisch aus dem Strom, schlitzt seinen Bauch auf und liest die Omen, die darin verborgen liegen. Die durch diesen Ritus gewonnenen Informationen betreffen für gewöhnlich die unmittelbare Zukunft des Gurahls, der die Omen liest. System: Nachdem er den Fisch gefangen hat, würfelt der Spieler Intelligenz + Enigma (Schwierigkeit 8). Die Zahl der Erfolge bestimmt, wie klar und verständlich die Zeichen und Omen sind.

Ritus des Ringens mit dem Todesbären

W20 · Die Fera · S. 112

Gurahl · Stufe 5

Stufe Fünf, Tod Gurahl nutzen diesen geheiligten Ritus, um jemandem das Leben zurückzugeben, dessen Tod für Gaias Atem bereits zu lange zurückliegt (oder manchmal, wenn der einzige verfügbare Gurahl nicht von ausreichendem Rang ist, um Gaias Atem erlernt zu haben – doch dies wird als besonders gefährlich und töricht angesehen). Der Gurahl betritt das Umbra, ruft Mangi an, bringt dem Todesbären angemessene Opfergaben dar und fordert ihn dann um die verschiedene Seele heraus. Der Gurahl und Mangi treten im Umbrakampf gegeneinander an. Sollte der Gurahl Mangi besiegen, kann er das Reich des Todesbären betreten und die Seele zurückfordern, die er begehrt und sie in ihren Körper zurücksenden. Wenn der Gurahl unterliegt, wird er aus dem Umbra hinausgeschleudert und der Ritus schlägt fehl. Gelegentlich gibt Mangi die Seele des Gefallenen zurück, auch wenn der Gurahl unterliegt – und fordert im Gegenzug das Leben des Werbären, der den Ritus ausführt. Deshalb und aus Respekt gegenüber dem natürlichen Kreislauf des Lebens benutzen Werbären diesen Ritus nur selten. System: Dieser Ritus schlägt automatisch fehl, wenn das Ziel bereits nicht auf Gaias Atem reagiert hat. Mangis Eigenschaften sind dem Erzähler überlassen; auch wenn er

Ritus des Zerreißens des Todesgürtels

W20 · Die Fera · S. 111

Gurahl · Stufe 1

Stufe Eins, Mystisch Mit diesem Ritus nimmt der Gurahl seine Bjornen-Gestalt an und reißt ein Loch in den Todesgürtel, um das Umbra zu betreten. Das Loch schließt sich sofort, nachdem der Gurahl hindurchgeschritten ist. In der Zwischenzeit können nur andere Werbären den Riss benutzen, um das Umbra zu betreten. Zeuge dieses Ritus zu werden löst bei Menschen das Delirium aus. System: Der Spieler gibt einen Punkt Gnosis aus und würfelt Charisma + Rituale (die Schwierigkeit entspricht der des lokalen Todesgürtels). Ein Erfolg bedeutet, dass der Gurahl fünf Minuten braucht, um sich mit seinen Klauen einen Weg durch den Todesgürtel zu bahnen. Zwei Erfolge reduzieren die Zeit auf 30 Sekunden, während drei oder mehr Erfolge dem Gurahl erlauben, den Todesgürtel auf der Stelle zu zerreißen. Der Gurahl muss nicht würfeln, um aus dem Umbra zurückzukehren.

Winterträume

W20 · Die Fera · S. 111

Gurahl · Stufe 1

Stufe Eins, Mystisch Auch wenn Gurahl keinen Winterschlaf halten müssen, sind diejenigen, die es tun, oftmals verwirrt darüber, was sich während ihres Schlafs ereignet hat. Leute, die die Bärin als Verbündete betrachtet hat, mögen ihre Haltung geändert haben, Feinde mögen Reue gezeigt haben, ihr Territorium wird sich um sie herum verändert haben. Dieser Ritus ist bei den Gurahl weit verbreitet und wird jungen Bären häufig kurz nach ihrer Ersten Verwandlung beigebracht. System: Die Gurahl führt diesen Ritus vor dem Winterschlaf oder bevor sie sich einfach nachts zur Ruhe legt aus. Während sie schläft, träumt sie von der Welt um sie herum. Diese Traumsequenzen zeigen normalerweise Ereignisse innerhalb des Territoriums der Werbärin, mögen jedoch Szenen von überall in der Welt zeigen, wenn sie für die Träumerin von Relevanz sind. Die Spielerin der Gurahl kann Intelligenz + Okkultismus würfeln, um zu bestimmen, ob sie von einem Ereignis weiß, das geschah, während sie schlief. Die Schwierigkeit dieses Wurfes hängt von der persönlichen Relevanz des Ereignisses für die Gurahl ab.

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