Traumgefecht
Disziplinkräfte · Valeren
Vampire: Das Dunkle Zeitalter - Jubiläumsausgabe · S. 266
Stufe 7
Disziplin: Valeren · Krieger
Krieger-Salubri benutzen Traumgefecht, um sich Geistern oder Dämonen entgegenzustellen, gegen die sie physisch nichts unternehmen können. Verstärkt finden sie heraus, dass es ihnen erlaubt, sich Ahnen und anderen mächtigen Entitäten annähernd auf Augenhöhe entgegenzustellen. Die wenigen Heiler und Wächter, die Krieger-Valeren erlernt haben, finden diese Kraft ebenfalls äußerst nützlich, da ihre weniger kriegerische Natur in der Traumwelt wenig ausmacht. Indem sie mit ihrem dritten Auge Blickkontakt zum Ziel herstellt, zieht die Salubri den Geist des Ziels in einen geteilten Traum. In der Traumwelt können sich die Salubri und ihr Ziel jegliche Arena vorstellen, die sie sich für einen Kampf (oder sogar friedliche Unternehmungen) wünschen. Das Ziel trägt vom Traumgefecht keinen direkten körperlichen Schaden davon, doch der psychische Schaden kann verheerend sein. Geister kann diese Kraft sogar vernichten.
System: Um das Traumgefecht einzuleiten, muss die Kriegerin ihrem Ziel in die Augen schauen und einen Willenskraftwurf gegen Widerstand ablegen (Schwierigkeit 7). Gewinnt die Salubri, zieht sie ihr Ziel in eine Traumwelt. Keiner verlässt sie, bis die Salubri besiegt ist oder die Kraft aus eigenem Willen beendet. Die Zeit vergeht in der Traumwelt schneller, und der ganze Kampf dauert für die Außenwelt nur eine Runde. In der Traumwelt können beide Beteiligten alles tun, was sie sich vorstellen können. Sie können fliegen, ihre Gestalt wandeln und jede beliebige Umgebung erschaffen. Auf andere einzuwirken ist schwieriger. Kombattanten können das Gefecht auf jede Weise führen, doch es ist der Wille, der den Kampf ausficht, nicht der Körper.